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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Einnahme von Damiette.

dem Sultan mit heftigen Vorwürfen empfangen und ver-dankte die Verschonung mit der Todesstrafe nur der ängst-lichen Stimmung des Sultans, welcher damals blos mitdem Gedanken an seinen nahen Tod sich beschäftigte und,um sein Gewissen zu beruhigen, seine Unterthanen in Aus-schreiben aufforderte, alle Klagen, zu welchen er Veranlas-sung gegeben haben möchte, vorzubringen und Genugthuungzu empfangen. Dagegen wurden fünfzig Häupter der kena-nitischen Araber, obgleich sie sich wegen ihrer treulosenFluchc aus Damiette damit entschuldigten, daß sie auf keineHülfe hätten rechnen dürfen, in Folge des Ausspruchs dermuselmännischen RechtSgelchrten, daß jeder, welcher seinenPosten treulos verlasse, dadurch das Leben verwirke, mitdem Strange bestraft; und der Sultan Ejub ließ diese Hin-richtung mit solcher Strenge vollziehen, daß er einem Vater,.welcher zugleich mit seinem Sohne unter den zum TodeVerurtheilten sich befand und als um eine Gnade darumbat, daß es ihm verstattet werden möchte, vor seinem Sohnezu sterben, die Gewährung dieser Bitte versagte ").

Die Kreuzfahrer waren am Tage nach ihrer Landung,!dem ersten Sonntage nach dem Feste der Dreyeiuigkeit, nochdamit beschäftigt, ihre Pferve und das übrige Volk, welchesnoch auf den großen Schiffen zurückgeblieben war, an dasLand zu bringen "), als in der dritten Stunde des Tageszwey gefangene Christen, welchen es gelungen war, ihre

41) Dschcmaleddin und Makrifl beyNcinaud S. 4Z2. Nach AbulfedaCr. IV. x. 4yg) wurden sämmtlichsKenanitcn aufgehcnkt. Auch Mat-thäus Paris erwähnt (->ä a. 1250.v- 736. 787 ) der Vorwürfe, welcheder Sultan dem Emire FachrcdLinmachls, indem ec hinzufügt, daö der

Sultan den Emir ungeachtet derEntschuldigungen, welche er ver-brachte, an einem Galgen aufhängcnlieg, waS eine Verwechslung deSEmirS Fachrcddin mit den Kcnani-ten ist.

42) 6uil. de dlanx. x. ZZz, Vin-ccirt. Lellov. XXXI, 98-

z. Ehr.

124g.

i. Jim.