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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Landung der Kreuzfahrer in Aegypten. 105

welche die Oriflamme führte, an die Küste, und ohne Schwie- 2^l,r.rigkeit wurde das heilige Panier an das Land gebracht. EinSaracene, welcher in diesem Augenblicke in die Nähe derKreuzfahrer kam, sey es aus Keckheit oder Vermessenheit,oder weil ihn wider seinen Willen die Wildheit und Unbän-digkeit seines Pferdes fortgerissen hatte, wurde im Angesichteder Orislamme in Stücke gehauen. Als Ludwig aber ver-nahm, daß das Panier des heiligen Dionysius schon aufdem Lande sich befand, so sprang er hastig aus seinemSchiffe, indem er den Legaten verließ, in das Wasser, undobgleich dasselbe ihm bis zu den Achseln reichte, so gelangteer dennoch, den Helm auf seinem Haupte, den Schild anseinem Halse und das Schwert in seiner Rechten tragend,glücklich zu den Pilgern, welche schon früher das Land er-reicht hattem Hierauf warf sich Ludwig nieder auf denBoden und flehte mit inbrünstigem Gebete, daß Gott seineSchritte und Handlungen zum Besten leiten möchte; undnur mit Mühe hielten ihn seine Ritter davon ab, wider dieSaracenen, welche in einiger Entfernung sichtbar waren,zu rennen

Ohne einen kräftigen Widerstand zu leisten, hatte alsoder Emir Fachreddin die Landung der Pilger geschehen las-sen, und das ganze christliche Heer versammelte sich nachund nach ohne weitere Hindernisse auf der westlich von Da-mictte gelegenen und durch das Meer, den Nil und einenCanal gebildeten Insel, welche die Araber Dschiseh nennen ").

2g) isoinville x. Z4- ZZ. 6u1äo 6oLurscho ex relariono lottannis IAo-narchi de r-ontiniaco in den ^rääita-inentis »ä Llattli. 0eris p. 169.

29) S. Buch Vll. Kap. 8. Anm. 12.S. 18Z. i86- Es ist auffallend, daöder Ritter Euido in Hinsicht der An-

gabe des Tages, an welchem die Lan-dung geschah, mit den übrigen Schrift-stellern im Widerspruche stehr; dennnach Euido (x. 167) ging der KönigLudwig mit seinem Heere schon amFreptage (4. Win.) an das Land,und der Sonnabend sz. 2 un.), an