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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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102 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. IV.

so feindselige Gesinnung hegten; worauf die beyden Rittereinander alle Unbill sich verziehen und ihre Versöhnung miteinem Kusse bekräftigten ").

Nachdem die Schwierigkeiten, welche der Landung imWege standen, so viel als möglich waren beseitigt worden,so setzten sich die Galeen und Böte mit den Pilgern, welchesie fassen konnten in Bewegung. Mit dem Könige be-fand sich auf demselben Schiffe der päpstliche Legat, Car-dinal Odo von Ostia, welcher das heilige Kreuz offen undunverhüllt trug 2 '), und auf einer anderen Galee, welchevor dem königlichen Schiffe fuhr, wehte das Panier desheiligen Dionysius^); Galeen der Brüder des Königsund der übrigen Barone, so wie sämmtliche Landungsböte,ungefüllt mit Rittern und Armbrustschützen, hatten ringsumbas königliche Schiff sich gereiht. In solcher Ordnungnäherten sich die Pilger, auf die Hülfe Gottes und dieWunderkraft des heiligen Kreuzes vertrauend, der feindli-chen Küste.

Einer der ersten, welche die Küste erreichten, war deredle Seneschall der Champagne, Johann von Joinville. Alssein Boot dem königlichen Schiffe voraneilte, riefen demSeneschall die Leute des Königs zu, er möchte nicht aufsolche Weise eilen und von der heiligen Oriflamme sich ent-fernen; Joinville aber kehrte sich nicht an diesen Zuruf,

olievenx a 1a Qloree, sagt Joinvillemit ritterlichem Ausdrucke.

ig) Je lenr Ü8L xaräonner lenrmal tLleiir et liesier 1'un 1'anrre.Joinville a. 6. O.

20 ) (^norynor inrrare xoruerunr.Onil. äe x. 833. Vlneent.

LeUov. LUr. XXXl. o. §7.

3i) I-e§rno 8aero8anor3in oruceinäonnnioem rriu.mxli3l.eiii äeierenrennäam er axertLin. 6uil. äe IffanA.und Vineenr. Lellov. 1. o. Vgl.das Schreiben des Grafen von Arroisin den ^.ckäiramenris ack IVlarrli. I?L-ris x. r6Z.

22) Joinville x. 84» 35« Onil. äeIffanx. und Vineenr. Lellov. 1. o.