Landung der Kreuzfahrer in Aegypten. 10L
welches acht feiner Pferde gebracht wurden; damit war 2 ^ Ehr.aber seiner Verlegenheit nicht abgeholfen, und unter seinenLeuten erhob sich großer Unmnth, als er ihnen die Antwortdes königlichen Admirals meldete. Die Ritter des Serie-schalls begaben sich hierauf aus dem großen Schiffe auf einLandungsboot; es kamen aber in dasselbe ihrer so viele, daßes zu versinken drohte, und die Schiffer, als sie diese Gefahrbemerkten, verließen das Boot und retteten sich auf dasgroße Schiff, wo Joinville endlich den Schiffshauptmannvermochte, die Ueberschiffung seiner Ritter nach der Küsteauf dem Boote, auf welchem sich die Pferde des Seneschallsbefanden, nach einander in drey Fahrten zu übernehmen").Gleichwohl ertrank einer der Ritter ") des Grafen vonBrienne, als er in dem Augenblicke, in welchem das Bootschon abfuhr, auf dasselbe von dem großen Schiffe sich her-abzulassen versuchte. Joinville benutzte den wichtigen Zeit-punkt, in welchem die Pilger im Begriffe standen, einenhöchst gefährlichen Kampf zu wagen, um zwey seiner Rit-ter, Villain von Versey und Wilhelm von Dammartin,welche auf Morea in Streit gerathen waren und wider ein-ander einen heftigen Haß trugen"), zu versöhnen; indemer ihnen zwar gestattete, mit einem Knappen, Herrn Hugovon Vaucouleurs, welchen er zum Ritter schlug, auf seinekleine Landungsbarke sich zu begeben, aber mit einemSchwure bey den Heiligen ihnen erklärte, daß er sie nichtan das Land gehen lassen würde, so lange sie wider einander
16) loiuvillo a. a. O. EschivS coure 6e IVloutdeUara er 1 » »ostrc,von Bervtus war eine geborene Grä- Vgl. Ducange zu Joinville x. 60. 61.fin von Montbeliard und dis Mutter
des damaligen Grafen von Joppe, ^ Yui -voir L wouguorJohann von Jbelin und Berytus. ^«1 Ducange- riouguer!. 5 oi-r-Iwaäamo cie wlontboUartl, sagt Join- N- t).
vitte, eswir eousiire 1e
i6) ll 5'eLwlenr emroxris Ics