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96 Geschichte der Kreuzzügc. Buch VIII. Kap. IV.
Ludwig aber versammelte seine Varone zu einem Kriegs-rathe, in welchem viele der Meinung waren, daß es nichtrathsam seyn würde, die Landung eher zu unternehmen, alswenn die verschlagenen Schiffe, auf welchen mehr als zweyDritttheile des Heers sich befänden, zu der Flotte zurück-gekehrt seyn würden; der König aber billigte nicht diesenRath, indem er meinte, daß die Verzögerung der Landungden Math und die Zuversicht der Saraccnen starken würde,und die ägyptische Küste den Schiffen keine Sicherheit widerein ähnliches Mißgeschick, als der Flotte am Pfingstfesie be-gegnet war, gewahrte?). Es wurde also beschlossen, amfolgenden Tage an derselben vom Nil eingeschloffenen undwestlich von Damiette gelegenen Insel, wo die Pilger deSCardinals Pelagius und des Königs Johann von Jerusalemihr erstes Lager errichtet hatten, an das Land zu gehen ^).
Der Sultan Malek as Saleh Ejub, der Sohn desselbenSultans Malek al Kamel, welcher vor dreyßig Jahren seinReich gegen den Angriff der Kreuzfahrer mit so großer Ge-schicklichkeit und Tapferkeit vertheidigt hatte, war seit län-gerer Zeit von dem Vorhaben des Königs Ludwig vonFrankreich unterrichtet; denn nach der Erzählung mehrererarabischer Schriftsteller soll der Kaiser Friedrich schon im
7) loinviU-s 1.6. Nach dem Schrei-ben des Ritters Guido hielt der Kö-nig Ludwig in diesem Kriegsratheeine Ätede, in welcher er die Anwe-senden zur Eintracht und gegenseiti-gen Liebe ermahnte, wodurch sie un-überwindlich seyn würden. KonsumRex» fügt Ludwig hinzu, non sumLanetL Roelosia, seä vos ritlyueomnes Rex ostrs, vos SanotL Leele-eia; non. kiim iiisr mnis solus Iio-mo, onjus vita, cnur Deus volue-rir» sieuc runus alterius iiomiuis ex-
8 Ukü.Lbitiir. Nodis omnls Olisus tu--Nis esc; si vino-rmur, inklir^iesavolamus; si viuerrmus, glori.i Derirr-ieüieabinir et totlus I^ranoiaeimnio LIiri-rtianitLNs ainpliadiruv.
g) 6u1i. äe blauA. 1. o. In cfirosie oolisillo, schreibt der Graf vonArtois, oräinatum luir, ut in or»-srino mano c^uilidet xrn ^osse siio
9) Makrisi und Iafei. ReinrniäLxtraits i>. 4.;g. Laräoirrre Lxtraits