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Anstalten des Sultans von Aegypten.
Jahre 1248 durch einen als Kaufmann verkleideten Vot-2-^rschafter dem Sultan Ejub gemeldet haben, daß der Königvon Frankreich zu einer Kreuzfahrt sich rüstete. Je höherdie Meinung der Saracenen war von der Macht des fran-zösischen Königs und seines Volks"), um so größere Sorg-falt hatte der Sultan auf die Anordnungen zur Vertheidi-gung seines Landes gewendet. Sobald er hörte, daß dieFlotte der Pilger im Begriffe wäre, von Cypern nach Aegyp-ten überzugehen, so begab er sich von Damaskus in diebedrohte Provinz, indem er sich, da seine schmerzhafte Krank-heit ") ihm nicht erlaubte, zu reiten, in einer Sanfte
tim Anhangs von loiwvillo est. Va-rls. 1761 toi.) x. A31 Anm. Nacheiner Erzählung des Matthäus Paris(»6. a. 124Z x. 686) waren dis Sara-cenen schon im Jahre 124g von demVorhaben der Franzosen, einen Kreuz-zug zu unternehmen, unterrichtet undvergifteten deshalb den Pfeffer, -wel-chen sie an die Abendländer verkauf-ten, so da» in Frankreich viele Men-schen daran starben und in den engli-schen und französischen Städten öf-fentliche Warnungen gegen den Ge-nus; des vergifteten Pfeifers bekanntgemacht werden muhten. MatthäusParis fügt aber hinzu: stimmt,
mcrcatorcs stoo feoisse, Ut vctus xi-xcr stier roscrvarum melius veir-äererur.
io) „Der Nedefcans (Hol steFrance), " sagt Abulfeda ta. a. O.),„ ist einer der größten Königs derFranken, und die Franzosen (ekrens)sind ein großes fränkisches Volk."„Dieser König," fügt Oschemaleddinhinzu, „war ein gewissenhafter Be-obachter des christliche» Glaubens)er wollte Palästina erobern und zuvorvu. Band.
Aegypten sich unterwerfen; er warvon fünfzig Tausend Kämpfern be-gleitet und hatte den Winter in Cy-pern zugebracht." Neinaud a. a. Q.
ii) Dis Krankheit des Sultans be-stand nach Abulfaradsch (Östron. Sz-r.x. Zio) und Abulfeda (v. IV. x. 494)in einem bösartigen Geschwüre ander Hüfte (statt -Iso!-» ist bey Abul-feda wahrscheinlich S» lesen,
wodurch die Gegend des Körpers, woder Schenkel an die Hüfte sich an-fchliegt, bezeichnet wird). Nach Join-ville (x. Zi) war dieses Geschwür disFolge einer Vergiftung. Der Sul-tan von Hama hatte den Ferrasch(Ferrais, s. oben S. 77. Anm. 17.)deS Sultans Ejub bewogen, seinenHerrn durch Gift aus dem Wege zuräumen; der Ferrasch vergiftete hier-auf einen vor dem Bette deS Sul-tans ausgebreiteten Teppich (uatte),auf welchen der Sultan sich nieder-zusehen pflegte, wenn er nach derTafel Schach spielte. Da nun Ejub,als er unbeschuht (gni eskoir stc-sokau) auf den Teppich sich nieder-
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