Fahrt nach Aegypten,
95
genöthigt, nach Limassol zulückzukchrcn; erst am Feste dcr -°>,^r-heiligen Dreyfaltigkeit erhob sich ein günstiger Wind, wel-ä-.Maieher es gestattete, die Fahrt nach Aegypten zu richte«/ undam nächstfolgenden Freytage erblickten die Pilger um die Mit»tagszcit die Küsten von Damiette und warfen im Angesichteder Stadt die Anker *). Sie erblickten zugleich eine zahl- 2m,.reiche feindliche Flotte, welche die Mündung des Nils besehthielt, und ein starkes Heer der Saracenen/ welches an derKüste in einem Lager stand, und vernahmen den Schall dertürkischen Heerpauken und Hörner, welcher, wie Joinvilleselbst gesteht/ erschrecklich anzuhören war °). Der König
man traf mit dem Fürsten von Achajaund dem Herzoge von Burgund zu-sammen, und am Freitage nachPfingsten (og. Mai) kam der Königvor Damiette an. Dag die Flottenach Paphos getrieben wurde undzwemnal nach Limassol zurückkchrte,was Wilhelm von Nangis berichtet,lässt Joinville unerwähnt: und es istLaben sehr auffallend, dag er ln derAngabe der Zeit der Ankunft des Kö-nigs von Frankreich vor Damietteum acht Tage irrt. Die Angabe desWilhelm von Nangis, welcher wirgefolgt find, erhält ihre Bestätigungdurch das Schreiben des Grafen vonArtois an die Königin Bianca, undauch Makrist seht, übereinstimmendmir AbulfeLa (ih IV. x. 4yg, wo inder lateinischen Uebersexung unrichtigder 2o, Safar statt des 21. angegebenworden ist), die Ankunft dcS Königsvon Frankreich vor Damiette aufeinen Frehtag, den 21. Safar desJahrs d. H. S47 — 4. JuniuS 1249.Dieselbe Angabe findet sich auch bcyHugo Plagon n. 7,zz. Nach der An-gabe des Ritters Guido la. a. O.?, 166. iü?) erfolgte dte Ankunft der
Pilgerftoltc um einen Tag früher,nämlich am Donnerstage lz- 2 un.).
Zt ,,Wir ließen," erzählt der RitterGuido, „einen erfahrenen KunLschaf-
lorcm), welcher alle Küsten diesseitund jcnseit des Meers kannte, vielerSprachen kundig war und uns alsWegweiser diente, die Höhe unserüMasibaums ersteige», um uns zusagen, wo wir wären, und ob erLand erblickte. Dieser rief nach lan-ger und sorgfältiger Betrachtung derGegend mit erstaunter Stimme (vocesttonito): Gott helfe, Gott helfe nun-mehr, denn er allein vermag cs, wirsind vor Damiette; und wirerblick-ten hierauf alle das Land. Auch dieKundschafter der übrigen Schiffe wa-ren derselben Meinung wie derunsrige." Vgl, das Schreiben desGrafen von ArioiS a, a. O.
ü) tt noise g»e it menoicnt staleurs nocaircs et cte leure cors Sor-roTÜnnois, c.-toit esponvantoblo ä
das Schreiben des Grafen von Ar-tois a. a- O. Ouit, cto Nang. 1>. gzz.