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Die Kreuzfahrer in Cypern.
ließ "). Hierauf meldete ein zweytes Schreiben des Tem- i^Chr.plenueisiers dem Könige, es wäre zu Ptolemais ein ägypti-scher Emir als Botschafter angekommen, jedoch ohne miteiner Vollmacht zu Friedensunterhandlnngen versehen zuseyn, und wahrscheinlich nur in der Absicht, auszukundschaf-ren, was der König von Frankreich im Sinne hatte. AlsLudwig aber von andern Seiten erfuhr, daß der Templcr-meisier selbst diese Sendung des ägyptischen Botschaftersveranlaßt hatte so gab er deshalb seine und der fran-
> 5 ) Lbulkeä. Lim. mosl. I'. IV.I>. 494 - Sowohl Lee Legat Odo(x. 6 og) als Wilhelm von Nangis(?- ZL>) erwähnen dieser Händel deSSultans Eiub mit dem Fürsten vonHaleb, jedoch nicht mit gehöriger Be-stimmtheit. Nach Len Nachrichtendes Wilhelm von Nangis, welcheetwas genauer stnd als die Meldungdes Legaten, befand sich der SultanEiub zu der Zeit, als das Schreibendes TemvlermeisterS erlassen wurde,zu Eaza, womit auch Odo überein-stimmt; nach Abulfcda begab sichder Sultan sogleich nach Damascusund verliest diese Stadt erst dann, alSer die Nachricht von der Ankunftder Franken Key Dnmiette erhielt.Die Belagerung von Emessa fandnach Abulfcda im Winter Statt, unddie Aufhebung derselben wurde nichterst durch dis Nachricht von der wirk-lichen Ankunft der Franzosen beyDamiette veranlastt, sondern geschahfrüher; und wenn Abulfcda sagt,Last während der Belagerung vonEmessa der Sultan Eiub die Nach-richt von der Landung der Franzosenerhalten habe, so bezieht sich diesesgcwig nur auf eine vorläufige Nachrieht von ihrer Absicht, Aegypten anzugreifen. Nach Wilhelm von Nan
gis bemühte sich auch der Scheich derAssasinen ( 8 eirex sto klonte, Oomi-ims Lrsaviä-irum), den Frieden zwi-schen den streitenden saracenischenFürsten zu vermitteln. Auch war nachdiesen Schriftstellern der Sultan Eiubnach Syrien in der Absicht gekom-men, sich mit dem Fürsten von Halebzu versöhnen. Odo fügte noch dieNachricht hinzu, cS habe späterhinder Marschall der Hospitaliter demKönigs Ludwig die Meldung gemacht,Last die beydcn saracenischen Fürstenmit beyderseitigem grosten Unwillendie Unterhandlungen abgebrochen hät-ten, und der Fürst von Haleb denKönig von Frankreich bald durchBotschafter um Frieden t xro rrcugakacstenä») bitten würde. Der Ver-söhnung der beydcn Fürsten, welchedurch die Vermittelung des Khalifenbewirkt wurde, und der Aufhebungder Belagerung von Emessa ( 6 amela)erwähnt Odo weiter unten x. 62g,indem er sie, was auch richtig zuseyn scheint, in die Zeit zwischen demSonntage Quinciuagestmci (14. Febr.)und dem Sonntage der Passton(21. März royg) seyt. Vgl. 6 uil. cio
dlang. x. Zgr.
16) I 7 t stidrui a guibusstam, ast le-gursitioucm Ulagistri milirum ldom-