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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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74 Geschichte der Krenzzüge. Buch VIII. Kap. III.

krankten zu Nicosia und genasen nur durch sorgsame' Pflege ").

Durch alle diese Widerwärtigkeiten ließ Ludwig sich nichtin eifriger Thatigkeit für die Sache Christi und des heiligenLandes stören, und seine Wirksamkeit wurde auf vielfältigeWeise in Anspruch genommen. Nicht lange nach seiner An-kunft in Cypern wurde ihm ein Schreiben des Templer-meisters und des Marschalls der Hospitaliter überbracht, >

welches meldete, der Sultan Ejub wäre mit einer großen i

Macht nach Syrien gekommen, und mau fürchtete, daß erdie Absicht hätte, Joppe oder Cäsarea zu belagern. DieseFurcht erwies sich jedoch sehr bald als ungegründet; dennder Sultan, da er sehr wohl wußte, daß er bald sein Reichgegen den Angriff eines großen Heeres von Kreuzfahrernzu vertheidigen habe» würde, war nur nach Damaskus ge-kommen, in der Absicht, den ferneren Eroberungen des Für-sten Malek annaser Joseph von Haleb, welcher in Verbin-dung mit dem armenischen Fürsten Schemseddin Lulu den ^Fürsten Malek al Aschraf aus Emessa vertrieben hatte,Gränzen zu setzen; und schon damals von einem unheil-baren körperlichen Uebel gequält, war er so wenig zu kriege-rischen Unternehmungen aufgelegt, daß er bereitwillig derErmahnung des Khalifen Mostasem zum Frieden Gehörgab, die schon begonnene Belagerung von Emessa, welchedurch die rauhe Witterung des Winters erschwert wurde,aufhob und den Fürsten von Haleb im Besitze jener Stadt

eines der zwölf PairS von Frankreich/

»reicher unfern von Cypern auf demSchiffe starb.

14) Ostonis Lp. p. 605. Der Grafvon Anjou wurde von einem vier-tägigen Zieber befallen und war zur

Zelt der Abfalm nach Aegypten nochnicht vollkommen wieder hergcstcllt.vuil. clc- bl MIA. p. g47. Brief desGrafen Robert von Artoiü an dieKönigin Bianca in den ^Sstiuniicu-tis IVIMlti. I-sris p. ,6L.