Rüstungen und Vorbereitungen in Frankreich. 57
und da die Pilger so vielfältigen Gefahren sich Preisgaben,so verfügten sie durch Testamente über die Güter und Be-sitzungen, welche sie zurückließen. Manche mit dem Kreuzebezeichnet« Barone versammelten ihre Lehnsmänner undnahmen von ihnen mit gerührtem Herzen Abschied, wiedenn auch der edle Seneschall Johann von Joinville amTage vor Ostern seine Vgsallen in seine Burg berief, undig.Apr,lals an diesem Tage ihm sein Sohn Johann, Herr von Au-cerville, war geboren worden, so brachten die versammeltenRitter die ganze Osterwoche mit Gastgeboten zu, welche desScneschalls Bruder, der Herr von Vaucoulleurs, und andereRitter nach einander veranstalteten. Nachdem einige Tagein Fröhlichkeit und Lustbarkeit verflossen waren, so sprachder Seneschall am Freytage jener Woche zu seinen Vasal-len : „ihr wißt, edle Herren, daß ich im Begriff siehe, nachdem Lande jenseit des Meers zu wallfahrten, und ich weißnicht, ob ich heimkehren werde: so Jemand unter euch eineBeschwerde wider mich hat, so trage er sie vor, und es sollihm Recht werden." Nach diesen Worten verließ er dieVersammlung, um die Besprechungen seiner Lehnsmännernicht zu hindern, und gewahrte hernach alles, was von ihnenbegehrt wurde").
Der Seneschall von Joinville befolgte, indem er vordem Antritte der gefahrvollen Meerfahrt alle Streitigkeitenmit seinen Lehnsmännern ansglich, das Veyspiel des KönigsLudwig, welcher Predigermönche und Minoriten in alleStädte und Landschaften seines Reichs sandte, um sorgfäl-tig nachzuforschen, ob irgend einer seiner Unterthanen gegenden König oder dessen Beamte eine Klage vorzubringen hätte.
je cicmonrr.ii en le rorro sainte. schaffte, s. IVlicininci llise. sles Orois.lieber die Befreiungen, welche dieser 1 °. IV. x. 200.
Krcuzzug manchen Gemeinden »er- 22) soinville a. a. O.