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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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24 Geschichte der Krcuzzügc. Buch VIII. Kap. I.

^E^'cenz xrtheilte nur in Hinsicht des heiligen Landes denBotschaftern des Königs mündlich die gebetene Auskunft,und in Beziehung auf seinen Streit mit dem Kaiser gaber in einem an den König Ludwig gerichteten Schreiben dieallgemeine Zusicherung, daß er aus Rücksicht auf den Wunschdes Königs mit dem Kaiser so milde und nachsichtig, alses ohne Sünde geschehen könnte, verfahren und denselben,falls er ernstlich gesonnen seyn sollte, zur Einheit mit derKirche zurückzukehren, in Gnaden annehmeu würde"). AlsLudwig aber endlich sich überzeugte, daß der Kaiser Fried-rich nimmer sich bewegen lassen wurde, durch unrühmlicheUnterwerfung unter den Willen deö Papstes den Frieden zuerkaufen: so trug er im Jahre 1247 zu der Zeit, als derKaiser Anstalten machte, aus Italien in Frankreich einzn-brechen, dem Papste seinen Beystand an und erbot sich,mit einem zahlreichen Heere über die Alpen zu gehen undden Kaiser in Italien zu bekriegen; und auch die KöniginBianca, so wie die mit dem Kreuze bezeichneten Brüder desKönigs waren entschlossen, an dieser Heerfahrt Theil zunehmen. Als aber der Zug des Kaisers nach Frankreichdurch den Abfall der Stadt Parma war vereitelt worden,so verbat sich der Papst Jnnocenz in höflichen Schreibenden angetragenen Beystand").

Der Kaiser Friedrich hatte wahrend der Unterhandlun-gen, durch welche der König Ludwig eine Versühnung zwi-schen ihm und dem Papste zu bewirken suchte, keineswegesfeindliche Absichten gegen die Pilger, welche damals ent-schlossen waren, sich dem Dienste des Heilandes zu weihen,

52) Schreiben dcS Papstes Jnno-cenz IV. nn Den König Luvwig IX.vom Z. Nov. 1246 in IlLinLiili omi.cooles, oll a. 1246, h. 25. 26.

L3) S. die Schreiben des Papstesan Ludwig IX. und die KöniginBianca vom ig. Mai »247 in u-I-i>ill<1i <»n>, cool, ast 0.1247, h. »z-16-