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Krenzgeläbde Ludwig deslX-
Streites dieser beyden Frauen gab Gort dem Könige die Ab-verlorene Sprache wieder; die ersten Worte, welche er redete,waren, daß er das Zeichen des heiligen Kreuzes forderte;und als die Umstehenden ihn abmahnten von einem so über-eilten Einschlüsse, so erwiederte Ludwig, daß er nicht eherSpeise und Trank nehmen würde, als wenn sein Wille er-füllt wäre; worauf der Bischof i»on Paris, welcher nebstdem Bischöfe von Meaur an dem Bette des Königs sichbefand, aus einem Stücke Seide ein Kreuz schnitt und dass .selbe weinend dem Könige überreichte. Ludwig küßte diesesKreuz und ließ es sogleich an seiner Schulter befestigen 3°).
Die Königin Bianca freute sich zwar sehr, als sie hörte,daß Gott ihrem Sohne die Sprache wiedergegeben hatte;als sie aber vernahm, daß Ludwig das Zeichen des heiligenKreuzes genommen und Gott als feyerliches Opfer sich ge-weiht hatte b>). so wurde sie wiederum so traurig, als obihr Sohn durch den Tod ihr wäre sntrissen wordenDer fromme König aber eignete das Verdienst seiner Ge-nesung der wirksamen Fürbitte der drey Schutzheiligen vonFrankreich bey Gott zu; denn seit dem Tage, an welchem
Zc>) loiuville p. 24. Ouil. äsI^au§. und 6uiart a. 6. Q. Vre äe5 r. l.ouL8 (in Der Ausgabe von Joimville vom 2 . 176c) p. Z03. HugoPlagon x. 750. Marin. San. x. 317.
Zi) Voven8 se Oeo in 8irout3ueumIioioeaustum. IVIattli. laris 1. e.
Z 2 ) Girant 1a ko^ne sa märe 80t
uiort. loiuville a. a. O. Es ist alsounrichtig, was Matthäus Paris(a. a. O.) berichtet: Mater kcZisVII. Band.
ap^»1ioaii8 oruoem eanctam et eoro-11LM et lauoearu Olirlsti suo tem-xore aoguiLitss eorxorL kexiZ, etvotum lacieus xro ev, yuoä «iixsum äi§uaretur 61iri8tu5 visitareet 8anum reääere et couservare,oruoe 8i§naretur, eexulelirurn ejusvi8ltaturus iu terra, ^uam xroprioLsuAuiue con8eeravit. Die erstenWorte, welche der König Ludwigsprach, nachdem er wieder zum Be-wuötscyn gekommen war, sollen nachMatthäus PariS gewesen seyn: vi-sitavit me xer Oci graliam orieilsex alko et a morruis rev^ocavit me.
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