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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Thatigkeit des P. Jiiiiocenz IV. für das heil. Land. 3

neuen Papstes in Anspruch nahmen: so gedachte dennochJnnocenz der Vierte nach dem Muster seiner letzten Vor-gänger schon in den ersten Tagen seiner päpstlichen Regie-rung des heiligen Landes. Ein Umlaufschreiben, welches eram achten Tage nach seiner Wahl erließt), forderte alleChristen und vornehmlich die Geistlichen ans, von Gott mitinbrünstigem Gebete zu erflehen, daß der Kirche Friede ge-währt, und das christliche Land von den Verwüstungen derHeiden befreit werden möge. Er ernannte bald darauf")den Patriarchen von Jerusalem zum apostolischen Legatenim heiligen Lande und meldete ihm in dem Schreiben, inwelchem er von dieser Ernennung ihm Nachricht gab, daßer nicht nur die gestimmte Geistlichkeit von Syrien, diegeistlichen Ritterorden und alle übrigen christlichen Bewohnerdes gelobten Landes aufgefordert hätte, nach einer vorge-schriebenen Taxe zu den Kosten der Wiederherstellung derzerstörten Mauern von Jerusalem beyzutragen und ihre Bey-träge in die Hände des Patriarchen abzuliefern; sondernauch die katholischen Fürsten und alle andere Christen durcheindringliche Schreiben ermahne» würde, zur Beförderungjenes wichtigen Werkes die Hand hülfreicher Liebe darzu-bieten. Mit großem Verdrusse vernahm Jnnocenz zu ebendieser Zeit, daß der Bischof von Biblus, ein ungebildeterund leichtsinniger Mann, den Frieden der Kirche des heili-gen Landes störte, indem er dem Banne, welchen wegenseines gewissenlosen Betragens der Patriarch von Antiochienüber ihn ausgesprochen hatte, trotzte und fortfuhr, dieGüter seiner Kirche zu verschwenden und sogar die heiligenGerälhe derselben zu verkaufen. Jnnocenz beeilte sich, die-

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