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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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2 Geschichte der Krenzzüge. Büch VIII. Kap.I.

ner Bildung als seiner Gesinnung überaus ähnlich. Sini-bald Ficsco war der fünfte Sohn des genuesischen GrafenHugo Fiesco von Lavagna, verdankte seine erste Bildungseinem Oheime, dem Bischöfe Opizzo, und mar auf derUniversität zu Bologna unter den Schülern des Azzo, Acrcursius, Johannes von Halberstadt und anderer berühmterLehrer dieser hohen Schule. Obgleich auch mit anderenWissenschaften nicht unbekannt, betrieb er doch das Studiumder Rechtskunde mit vorzüglichem Eifer und einem so glück-lichen Erfolge, daß man ihn für einen der ausgezeichnetstenRechtsgelehrten seiner Zeit achtete. Auch als Papst be-wahrte Jnnocenz seine Liebe für die Wissenschaften; er stifteteeine hohe Schule zu Piacenza, beförderte das Studium derRechtskunde durch die Wiedereröffnung der seit laugen Zei-ten verschlossenen Rechtsschulcn zu Rom, und die Schrif,ten, welche er als Oberhaupt der Kirche mitten unterzahllosen und schweren Geschäften verfaßte, seine fünf Bü-cher von Erläuterungen der Decretale des Papstes Gregordes Neunten und sein Commentar über seine eigenen De-cretale erwarben ihm die glanzenden Beynamen eines Mon-archen des Rechts, eines glänzenden Lichts des geistlichenRechts, eines Herrn der Kanonisten und eines Vaters undWerkzeuges der Wahrheit ^).

Wiewohl viele andere wichtige Angelegenheiten und vor-nehmlich die Mißhclligkeiten der römischen Kirche mit demKaiser Friedrich die Aufmerksamkeit und Thätigkeit des

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