Differentiirt man die drey letzten Ausdrücke zweymahl in Be-ziehung auf X YZ , auf xy z und auf m, so ist
d 3 X == d 3 x Sin 9 Cos w — d 2 y Sin ® + d ! z Cos 9 Cos ®
—2 d® (dx Sin 9 Sin ® -f- dy Cos ® -f- dz Cos 9 Sin cd) —X d»’
d 3 Y = d 3 x Sin 9 Sin 00 -J- d 3 y Cos® + d 3 z Cos 9 Sin®
+ 2d ®(dx Sin 9 Cos® — dy Sin ® dz Cos 9 Cos ») —Yd» !
d 3 Z = —d 3 x Cos 9 + d 3 z Sin cp
Ist aber g die Schwere, und der Kürze wegen
1 3 = X 3 -f-Y‘ + Z 3 ,
so hat man für die Bewegung des Körpers (Kap. II. 2)
d 3 X gX^j
I
0 =.
d t 3
+
d 3 Y gY I
° = + Vm a >
o =
d 3 z
dt 3
gZ
r
5- a-
Aus den vorhergellenden Gleichungen leitet G auf s (Beli-ze nh e r g’s Versuche über das Gesetz des Falls, Dortmund1804) folgende einfache Bestimmung der Abweichung frey fallen-der Körper von der Verticale ab.
Mulliplicirt man die Gleichungen (A) nach der Ordnungdurch Sin 9 Cos® , Sin 9 Sin ® und Cos 9, so gibt die Summedieser Produkte
d’X
dt 3
Sin 9 Cos ® -|-
d 3 Ydl 3 “
Sin 9 Sin ® -f-
d 3 Z
dl 7
Cos 9 = P
Mulliplicirt man sie aber durch—Sin®, Cos ®und o, so ist
d 3 X
dtT
d 2 Y
Sin®-!-—;— Cos® = Q1 dt 3 X
Multiplicirt man sie endlich durch Cos 9 Cos « , Cos 9 Sin® undSin 9 , so ist
d 3 X„ d 3 Y o. d’ Z c .
- T — Cos 9 Cos ®H—-— Cos 90111« + —— bin 9 = IIdt 3 r dt 3 dt 3
wo die Gröfse P , O und R, die man nicht erst zu entwickeln
III. X Hk