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§. 20 .
Endlich läfst sich auch durch den vorhergehenden Ausdruckder Befraclion die Schwächung heslinnncn, welche das Licht derGestirne leidet, wenn es durch die Atmosphäre der Erde geht.Ist 3 die Intensität des Lichtes bey dessen Ankunft in einer deratmosphärischen Schichten , deren Entfernung von dem Mittel-punkte der Erde (1 -f-x) ist, die Intensität bey dem Eintritte indie Atmosphäre als Einheit vorausgesetzt, so ist offenbard 3 = — Q f £ . ds
wo ds das Element des Bogens, welchen das Licht beschreibt,und wo Q eine constanle Gl’öfse bezeichnet. Es ist aber
ds 2 = [d.(i-{-x)] 2 -f-(i-J-x) 2 dr 2 = dx> + (,_|- x ) 2 da 2oder da x gegen die Einheit sehr klein istd s 3 = dx a +dv*.
Nach §. 19 ist aber, wenn man die sehr kleine Grüfse
nachlässiget und wieder x — o setzt,
d v = d x . tg z
also ist auch ds 2 =_, und daher die erste der
Cos 2 z
henden Gleichungen
vorherge-
d 9 bf i
_= — v s . d x
3 Cos z
Nach §. i3 ist aber Jg dx der Höhe des Barometers oder der Hö-he 1 der Atmosphäre (§. 18) proportional, also ist das Integralder letzten Gleichung
log 3
./■ f dx=-_2d
Cos z ' Cos z
Nennt man 0 den Werth von 3 für das Zenith,so ist log 0 = — Q. 1, also auch
log 3 =
log 0Cos z
wo Cos z = i ,
Den Werth von 0 kann man erhalten, wenn man die Inten-sitäten des Lichtes eines Gestirnes für zwey verschiedene Zenith-distanzen vergleicht. Auf. diese Art fand Bouguer, dafs dasLicht eines Gestirnes im Zenithe des Beobachters , wenn cs dieAtmosphäre der Erde zurückgelegt hat, auf seinen o. 8 i 23 5le ' 1Theil reduzirt wird. Her brig. Logarithmus dieser Zahl ist0.90972—r oder— 0.09028, also lindet man die Intensität desLichtes für jede andere Zenithdistanz durch den Ausdruck