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3 (1827) Elemente der physischen Astronomie
Entstehung
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Die Bewegungen dieser Satelliten um ihren llauptplanctcnlu'innen nicht gut; unmittelbar von der Erde beobachtet werden ,da ihre geocentrische Elongation vom Jupiter so klein ist, dafsder geringste Fehler der Beobachtung derselben schon Jrrtlüi-mer von mehreren Graden in ihren jovicentrischen Bewegungenzur Folge haben würde. Ihre Finsternisse im Gegenlheile bie-then uns ein viel genaueres Mittel an, diese Bewegungen zu be-obachten , und wir v erdanken auch in der That der Beobachtungdieser Phönomene unsere Kenntnisse der vorzüglichsten Ungleich-heiten dieser Körper. Die Neigungen der Bahnen der ersten dreySatelliten gegen die Jupitersbahn und ihre geringen Entfernun-gen sind die Ursache, dafs sic in jeder Revolution einmal ver-düstert werden; der vierte aber geht in seiner Opposition ollüber oder unter dem Schatten Jupiters vorbey, daher seinel'in-sternisse seltener sind.

Ein Satellit verschwindet für unsere Augen noch vor seinemgänzlichen Eintritte in den Schatten Jupiters, weil sein Eichtschon durch den Halbschatten geschwächt wird, dessen Dichtemit seiner Nähe an der Gränze des vollen Schattens zunimmt;.Der Umkreis des Schatlenschniltes, welcher durch eine auf dieSchaltcnachse senkrechte Ebene entsteht, und durch welche derAnfang, das Ende und die Dauer der Finsternisse bestimmt wird,ist nicht für alle Satelliten derselbe : er hängt nicht blols von derEntfernung vom Jupiter ab, mit welcher er wegen seiner kegel-förmigen Gestalt immer kleiner wird, sondern er wird auch durchdie scheinbare Distanz des Satelliten vom Jupiter, dessen leb-hafter Glanz das viel mattere Licht des Satelliten schwächt, be-stimmt, so wie dlirch die greisere oder geringere Fähigkeit derOberfläche dieser Monde, das Licht zu rellcclircn, und endlichdurch die Refraction und durch die Schwächung der Sonnen-strahlen in der Atmosphäre des Hauptplanel.cn. Die gröfste Dau-er der Finsternisse eines dieser vier Satelliten, die sonst denDurchschnitt jenes Sehattenschniltes bestimmen w ürde, lehrt unsalso hoch nicht dieselbe Dauer für die andern Satelliten mit Ge-nauigkeit kennen, aber diö Vergleichung der gröbsten Dauer die-ser Finsternisse bey allen Satelliten wird uns vielleicht über denEinllufs der angegebenen Ursachen Aufklärung geben könrten.Die Veränderungen der Entfernung Jupiters von der Sonne undvon der Erde, welche die Intensität des Lichtes der Satellitenändern, werden ebenfalls ihre Wirkungen auf die Dauer dieserFinsternisse äufsern, so wie die Höhe Jupiters über dem Hori-zonte des Beobachters , die Reinheit unserer Atmosphäre unddie Güte unserer Instrumente. Alle diese Ursachen verbreitenmehrere Unsicherheiten über die Beobachtungen dieser Finster-nisse, besonders über die der beydeu letzten Satelliten, und esist daher ein sehr yortheilhafter Umstand , dafs man bey diesen