II. Wäre der Körper m durch einen Faden an einem Cylindcrvon kreisförmiger Basis , dessen Radius r , und m' an einem, andiesem C\ linder concentrisch befestigten Rade des Halbmessersr' angebracht, so hätte man für die Gleichung der Bew'Ogung bey-der Körper
/ d*x\ . / d s x'\ <
V dt -J dt 2 /
Da ferner
dx
dt
— v und
d*xdt 3
dv
dt
ist, -wenn v die Geschwindigkeit nach der senkrechten Richtungder x bezeichnet, so ist
m ( s ~ 9 ßx + m/ (s- %) sx/= °
Da endlich die zwey Geschwindigkeiten v und v / in ihren Richtun-gen einander entgegen gesetzt sind, und da sie sich, nach derEigenschaft der Maschine (des Rades an derWcllc) w ie die Halb-messer des Cylinders und des Bades verhallen , so ist
v r
v< r y
also auch
5x r
— =-oder r' Sx = — r ßx'
öx> r y
oder endlich
m
r' dv -f- r dv 1 =- o■gehende Gleichung( dv\ / r diA r'
( S ~dJ = \ S ~~ r/ '~dx) ■ r = 0
also ist auch die vorhergehende Gleichung der Bewegung
Setzt man der Kürze wegen
R =
mr — m y r ymr 3 -J- m' r /s
so erhält man folgende zw r ey Gleichungen
dv — B gr . dtdv 1 = — B gr y . dt
oder beydeKörper werden wieder so bewegt, als ob auf den er-sten die Kraft Br. g und auf den zweyten die Kraft — Br', g inder senkrechten Richtung der Schwere g wirkte.