nach dem Ende der Krcuzziige.
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wollte, zu richten. Der den Engländern ergebene Bischof von Beauvaisließ sich als Werkzeug hierzu gebrauchen. Ein nicht bloß hinterlistiges,sondern betrügerisches Verfahren stellte Verbrechen, die sie begangenhabe, fest, und das Ende war im Jahre 1431 ihr Tod auf dem Scheiter-haufen. Von dem Könige, den sie gerettet, ist nicht bekannt, daß er siezu retten versucht hätte. Erst später, als Nouen wieder französisch ge-worden, erfolgte eine Untersuchung des gegen sie angewandten Verfah-rens, und im Jahre 1456 erklärten Richter, die Papst Calirtus III. zudiesem Zwecke ernannt hatte, sie für unschuldig. Der Krieg zog sichlangsam hin. Ein entscheidendes Ereigniß war der Uebertritt des Her-zogs von Burgund auf französische Seite. Schon längst war seineFreundschaft für England erkaltet. Sein Vortheil in den Niederlandenwar schon von England aus gefährdet worden, als die bairische GräfinJacobäa von Hennegau, Seeland, Holland und Friesland sich vonihrem Gemahl, Antons Sohne Johann, dem Herzoge von Brabant undLimburg, im Jahre 1422 getrennt und sich mit dem Herzoge von Glo-cester vermählt hatte. Daraus ergaben sich für Philipp Besorgnisse umihre Besitzungen, auf die er Anwartschaft hatte, weil Jacobäa aus desGrafen Wilhelm IV. Ehe mit Philipps des Kühnen Tochter Marga-retha stammte. Die Ehe mit Glocester war indeß durch päpstlichesVerbot getrennt worden, und Philipp hatte die Gräfin bekriegt und nachJohanns Tode im Jahre 1428, wie dessen Besitzungen, so die ihrigencingezogen, wogegen Sigismund mit der Erklärung, daß es eröffneteNcichslehen seien, nichts ausrichten konnte, da sein im Jahre 1434 er-lassenes Aufgebot zum Neichskriege gegen Philipp erfolglos blieb. Jetztgelang es dem Könige, den Herzog von den Engländern zu trennen, indemer im Jahre 1435 durch den Vertrag von Arras ihm die Grafschaftenüberließ, ihn für Lebenszeit der Lehenspflicht ledig sprach, die Städtean der Somme mit Vorbehalt des Nückkaufsrechtes unter seine Herr-schaft stellte und die Ermordung des vorigen Herzogs zu bestrafen ver-sprach. Bald darauf erlitten die Engländer großen Verlust durch denTod des Herzogs von Bedford, und zu London waren die Ansichten inBetreff der Fortsetzung des Krieges so getheilk, daß die Unterstützungder englischen Sache in Frankreich mit wenig Nachdruck geschah. Parisöffnete gegen das Versprechen der Amnestie im Jahre 1436 den fran-zösischen Truppen die Thore und blieb von den blutigen Rückwirkungenverschont, die früher in seinen Mauern jeden Wechsel der Herrschaftder Parteien begleitet hatten. Im Jahre 1444 wurde ein Waffenstill-stand geschlossen und ein Theil der Söldnerschaaren durch den Feldzugnach der Schweiz beseitigt. Als im Jahre 1449 der Krieg wieder aus-brach, fielen die noch englischen Gebiete, die Normandie und Gupenne,den Franzosen in die Hände, und nur Calais blieb den Engländern.