nach dem Ende der Krcuzziige.
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Eduards geregelter Regierung war der Friede des Parlaments mit derKrone erhalten worden. Es hatte sogar die Mitwirkung desselbenzur Regierung den Handlungen des Königs Kraft und Nachdruck ge-geben, und es hatte sich der Gegensatz des normannischen Theils derBevölkerung zu dem einheimischen mehr und mehr aufgehoben, wiesich auch in der für öffentliche Verhandlungen beschlossenen Vertauschungder französischen Sprache mit der englischen kund gibt. Während so derRittersinn, der auch an Eduard und seinem Sohne Vertreter und Pflegergehabt, mit dem wachsenden Bürgerthum, das in Deutschland von demNittcrthum so heftig bekämpft wurde, in England sich vertrug, brachte dieMinderjährigkeit Richards II. große Störungen. Der Anblick eines üppigenHoflebens, in welchem auch der König auf die Zeit der Selbstregierung schlechtvorbereitet wurde, reizte das von den Kosten des fortdauernden erfolglosenKrieges gedrückte Volk, und das Parlament bewirkte zwei Jahre nach EduardsTode die Aufhebung der Regentschaft und die Nebernahme der Negierungdurch den König, ernannte aber selbst die Beamten des Hofes und übertrugeinem Ausschüsse Prüfung des Hofhaushaltes. Wie die Verhandlungenzwischen König und Parlament gewöhnlich gegenseitige Zugeständnissevon Rechten und Leistungen zur Folge hatten, entsprach auch der jetztdem Parlament eingeräumten Befugniß eine Geldbewilligung. Diese be-stand in einer Kopfsteuer. Eine solche jeden Einzelnen treffende An-forderung rief Gährung hervor, da ohnehin die von Wicliffe und seinenAnhängern verbreiteten Grundsätze in den niederen Klassen des Volkeseinen Geist der Auflehnung verbreitet hatten. Es wurden Wünsche nachMinderung oder Aufhebung der Standesunterschiede laut, und da zu den-selben die Leibeigenen am meisten Veranlassung hatten, schaarten sichvon ihnen große Massen zusammen und wälzten sich von allen Seitengegen die Stadt London. Durch eine aufrührerische Bevölkerung will-kommen geheißen, belagerten sie den König in der in London gelegenenFestung, dem Tower, und der König, dem die Widerstandsmittel fehlten,mußte alles Geforderte gewähren und verbriefen. Da aber hiermit dieBewegung nicht gestillt wurde, vielmehr einzelne ihrer Leiter im Bewußtseinneuer Macht von derselben ferneren Gebrauch machen zu wollen schienen,wurden die Bewilligungen zurückgenommcn, und an der Spitze einesinzwischen aus Adel und Bürgern gebildeten Heeres zwang der Königdie so Plötzlich befreiten Leibeigenen in ihren vorigen Zustand zurück.War diese gegen den gesammten geselligen Zustand gerichtete Empörungunterdrückt, so wiederholte sich das Auftreten des Parlaments gegenherrisches und launenhaftes Walten des durch Günstlinge übel geleitetenKönigs. Eine Partei unter den Großen, an deren Spitze des KönigsOheime standen, nützte die Unzufriedenheit und gab zum zweiten Maledem Lande das Schauspiel der Absetzung eines Königs. Das Parlament