nach dem Ende der Krcnzziige.
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für den Frieden würden bei Eduard Eingang gefunden haben, aber dasNitterthum Philipps forderte Krieg, den schon Angriffe französischerUnterthanen auf englische Schiffe näher brachten. Eduard suchte undfand nun Bundesgenossen unter den Herren der zum deutschen Reichegehörigen Niederlande, von welchen der Graf Wilhelm IV. von Hennegau,Holland und Friesland seiner Gemahlin Bruder war. Auf ihren Rathschloß er zugleich, damit ihnen nicht Lehenspflichten den Kampf gegenFrankreich verbieten möchten, ein Bündniß mit dem deutschen KönigeLudwig. Im Jahre 1339 fand, nachdem er den Namen eines Königsvon England und Frankreich angenommen, der erste Angriff auf Frank-reich von Norden her statt. Doch als die beiderseitigen Heere beiPeronne einander nahe gekommen waren, ging Philipp auf den Rathderjenigen, welche eine baldige Umkehr Eduards voraussagten, zurück,worauf sich die Voraussagung auch erfüllte, da die deutschen Verbündetendes Gegners nicht länger bleiben wollten. Einen neuen Bundesgenossengewann Eduard jetzt an dem Volke von Flandern, welches von demreichen Brauer aus Gent, Jakob von Artevelde, geleitet, seine Sachevon der seines Grafen trennte und sich an das des Handels und derGewerbe wegen näher liegende England anschloß. Da eine französischeFlotte, welche durch gemiethete Schiffe der Genuesen verstärkt war,englische Häfen «»griff und Eduard an neuem Uebergange auf dasFestland hindern konnte, mußte dieser sich durch einen Kampf zur Seeden Weg zu öffnen suchen und öffnete sich ihn im Jahre 1340 durchden Seesieg bei dem flandrischen Hafen Slups. Doch auch dieser zweiteAngriff hatte keine bedeutenden Folgen, da Philipp abermals durchVermeiden einer Schlacht den Rückzug des Gegners aus Frankreich er-zwang. Ein Erbfolgestreit in der Bretagne führte dem Könige vonEngland einen neuen Bundesgenossen zu. Auch hier war nach demTode des Herzogs Arthur II. durch Philipp zu Gunsten der Tochtereines älteren Sohnes gegen den jüngeren Sohn entschieden worden, unddieser Sohn trat auf englische Seite. Auch verblieben die Flanderer,obgleich Artevelde die Anhänglichkeit des Volkes verloren hatte und ineinem Aufstande gefallen war, bei ihrer bisherigen Haltung. Dagegenverlor Eduard im Jahre 1345 einen Anhänger durch den Tod desGrafen Wilhelm IV., wodurch auch das Verhältniß zu dem Kaiser sichveränderte, indem dieser die erledigten Länder für das Reich einzog,j um sie seiner Gemahlin zu verleihen. Der dritte Einfall Eduards ge-
' schah im Jahre 1343 in die Bretagne. Doch als er deren Hauptstadt
Nantes belagerte, nahte Philipp mit einem Heere, das ihn zum Rück-züge nöthigte. So sehr die inneren Verhältnisse Frankreichs den Friedenzu fordern schienen, war der Krieg doch unvermeidlich, da keiner derGegner nachgab und jedem Waffenstillstand fast unwillkührlich neue Feind-