nach dem Ende der Krenzzngc.
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Während dieser Zeit gingen die Schotten von der Verteidigung zumAngriff über. Robert Bruce siegte im Jahre 1313 bei Bannvkburn,und der fernere Fortgang des Krieges nöthigte endlich Eduard zu einemZuge gegen Schottland, dem jedoch, da Lancaster sich wieder erhobenhatte, im Jahre 1320 ein Waffenstillstand folgte. Nicht lange darauf,im Jahre 1322, kam es zu wirklichem Bürgerkriege, in welchem Lancaster,nachdem er sich sogar mit den Schotten verbunden hatte, unterging. Eineneue Günftlingsregierung gab der Unzufriedenheit jedoch immer neueNahrung. Die Verwirrung in England benutzte Eduards Schwager,König Karl IV. von Frankreich, zu einem Angriffe auf Gupenne undnahm die Landschaft Agenois weg. Dies veranlaßte das Erscheinenvon Eduards Gemahlin in Frankreich. Nach einer von ihr mit ihremBruder getroffenen Verabredung sollte Guyenne bis zu der von Eduardin Bcauvais zu leistenden Huldigung durch einen französischen Statt-halter verwaltet werden, dann aber nebst der ebenfalls von Karl besetztenGrafschaft Ponthieu am Ausfluß der Somme, die Eduard von seinerMutter, Eduards I. erster Gemahlin, geerbt hatte, zurückgegeben werden.Obgleich nun Eduard seinen gleichnamigen Sohn zur Leistung der Hul-digung absandte, ward der Vertrag doch nicht ausgeführt. Zugleich warddie Königin von England, die in Frankreich zu einem geflüchteten An-hänger der Lancaster'schen Partei in ein unerlaubtes Verhältniß getretenwar, die Leiterin einer neuen gegen ihren Gemahl gerichteten Bewegung.Nachdem sie ihr Bruder auf Antrieb des Papstes von seinem Hofe ge-wiesen hatte, landete sie im Jahre 1326 mit geworbenen Truppen ander Küste von Suffolk, fand bei der allgemeinen Unzufriedenheit leichtAnhang und siegte über die Anhänger ihres Gemahls. Die siegreichePartei nöthigte im Jahre 1327 durch Aufstand der Londoner Bevölkerungdas Parlament zur Absetzung des Königs und zur Erhebung Eduards III.Der gefangene König wurde von Gefängniß zu Gefängniß geschlepptund endlich gräßlich ermordet. Während dieser Vorgänge waren dieSchotten wieder in England eingefallen und im Jahre 1328 erzwangensie einen Frieden, der die englische Oberhoheit aufhob.
6. Eduard III. (1327—1377) hatte einige Jahre die Herrschaftder Partei, welche ihn erhoben hatte, zu ertragen, befreite sich aber ausder Abhängigkeit durch den Sturz ihres nunmehrigen Leiters und durchdie Verweisung seiner Mutter, die denselben erhoben und seine Verbrechengetheilt hatte. Eine Absicht der Königin, den Krieg mit Frankreichwieder zu beginnen, war aufgegeben worden, als die französischenWaffen einen Sieg in Flandern errungen hatten. Der Graf Ludwighatte bei Philipp, an dessen Vortheil ihn der Besitz der GrafschaftenNevers und Rethel knüpfte, schon im Jahre 1328 Hülfe gegen seineaufrührerischen Unterthanen gesucht und ein Sieg derselben bei Cassel