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2. Die christliche Zeit 1 (1855) Fünfzehn Jahrhunderte
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nach dein Ende der Krcuzzüge.

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der Servier und Walachen angeschlossen hatten, Siebenbürgen, das sichmit Mord und Brand erfüllte. Zerwürfnis' mit dem Fürsten von Ser-vier: rief den Sultan nach dessen Lande, und er eroberte Semendria, zudessen Entsatz ein ungarisches Heer zu spät kam. Dann wandte er sichnach Bosnien, und als Albrecht ihm hier entgegengehcn wollte, zwangendie Furcht vor der türkischen Uebcrmacht und eine unter den Seinenausgebrochene Krankheit ihn zur Umkehr. Auf dem Heimwege erlag erselbst der Krankheit bei Gran. Dem deutschen Reiche, dessen Königs-Würde er zwar besessen, dessen Königskrone er aber nicht getragen, hatteer seine Fürsorge bewiesen, indem er eine Einteilung des Reiches zurHandhabung des Landfriedens und Vollstreckung der Nichtersprüche zweiReichstagen zu Nürnberg vorgelegt, ohne daß jedoch die Beratungenbei der allgemeinen Furcht vor Beschränkung zu einem Ergebniß ge-führt hätten. Die nächste Wahl der deutschen Kurfürsten fiel auf HerzogFriedrich V. von Oestreich, aus der jüngeren der beiden von Albrecht H.dem Weisen abstammenden Linien, der mit seinem Bruder Albrecht VI.Steiermark, Kärnthen und Krain nebst den Küstengegenden besaß. Derbedächtige Fürst nahm erst nach langer Ueberlegung die Wahl an, daer in den Angelegenheiten seines Hauses schon sehr viel Beschäftigungzu erwarten hatte als Vormund von seines Oheims Friedrich IV.Sohne Sigismund und als Vormund von König Albrechts nachgebornemSohne Ladislaus, dessen Nachfolge in Ungarn und Böhmen noch keines-wegs gesichert war.

44. Schon seit geraumer Zeit waren die Augen der Christenheitauf das Concil zu Basel gerichtet, wo die neuen Ansichten, die sich zuConstanz über die päpstliche Gewalt ausgesprochen hatten, ein neuesSchisma vorbereiteten. Bei der Wahl Eugens IV. war auch das Col-legium der Cardinäle beschränkend gegen das Papstthum aufgetreten.Da er ungeachtet einer sonst löblichen Negierung Mitglieder seinerFamilie begünstigt und bereichert hatte, wurde der Nachfolger durch eineArt von Wahlvertrag für seine Regierungshandlungen an die Zustim-mung der Cardinäle gebunden und zu einer Reformation seines Hofesverpflichtet. Da sich nun zu dem Concil zu Basel, dessen Eröffnungnoch Martin ungeordnet hatte, nur sehr wenige Personen einfanden undzugleich die Griechen neue Verhandlungen wegen ihrer Vereinigung mitder Kirche in einer Stadt Italiens begehrten, auch die Anknüpfung vonVerhandlungen mit den Hussiten Besorgniß vor einem unstatthaften Ein-gehen ans schon entschiedene Fragen erregte, hob Eugen das noch nichtin Thätigkeit getretene Concil zu Basel auf und schrieb ein neues füreine spätere Frist nach Bologna aus. Doch von Basel aus machte man,weil gerade jetzt zur Beseitigung der Hussitischen Häresie Aussicht vor-handen sei, Gegenvorstellungen, und Sigismund ermunterte zum Beginne