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2. Die christliche Zeit 1 (1855) Fünfzehn Jahrhunderte
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England und der Norden dis zum Ende des elften Jahrhunderts. 249

zogcncn Bruder Hako den Guten entgegen, und Erik, der als Abenteureranszog, fiel an der Spitze der northnmbrischcn Dänen in der Schlachtbei Brunaburg. Gegen Hako fand Eriks Sohn Harald Graafeld oderGraufell Unterstützung bei Harald Dlaatand und eroberte Norwegen.Doch der Dänenkönig statte einen Neffen, Harald, der wegen seinesauf Seezügen erbeuteten Neichtstnms der goldne Harald hieß. DessenAnsprüche auf Antheil am Reiche abzufinden, wies er ihn auf Norwegen,lockte Harald Graafeld nach Dänemark, wo der goldne Harald ihn über-fiel und erschlug, ließ dann durch einen der norwegischen Nnterkönigeoder Jarle, Hako genannt, den goldnen Harald aus dem Wege räumen,und brachte durch den arglistigen Helfer Norwegen in seine Gewalt, wo eranerkannt wurde und Hako, der den Beinamen Jarl führt, zum Statt-halter einsetzte. Der König von Dänemark und Norwegen konnte aberden Waffen des deutschen Königs Otto I. nicht widerstehen. Kam auchein dauerndes Abhängigkeitsverhältniß nicht zu Stande, so schützte derdeutsche Einfluß die fortschreitende Bekehrung. Ein Bisthum Odenseauf Fünen ward gestiftet, und schon gelangten geborne Dänen zurbischöflichen Würde und predigten Dänen das Christenthum in Schwedenund Norwegen. Diese Fortschritte regten eine Partei gegen Haraldauf, der selbst zum Christenthume übergetreten war. An der Spitzestand sein Sohn Sven Tueskiag oder Gabelbart, der, obgleich imJahre 965 von Otto I. in Dänemark aus der Taufe gehoben und nachihm Svenotto genannt, gegen das Christenthum wüthete. Er ergriffdie Waffen gegen den Vater, und dieser floh, geschlagen und verwundet,nach der Insel Usedom au den Odermündungen, wo Palnatoke, einesder Häupter der heidnischen Partei, einst von Harald vertrieben, einenSeeränberstaat mit der Feste Jomsburg gestiftet hatte. Hier starbHarald nach wenigen Tagen im Jahre 986. Sven behauptete sich aberin der Herrschaft über Dänemark nur wenige Jahre. Erik Segersälloder der Siegreiche, König des ebenfalls zu einem Staate vereinigtenSchwedens, griff, von seinem Schwiegervater, Herzog Miescpslaw l.von Polen, unterstützt, Dänemark an, und Sven verließ sein Reich alsFlüchtling, um das Leben eines Wiking oder Seeabenteurers zu führen,wie er es schon in der Jugend vor seinem Auftreten gegen seinen Vaterals Genosse Palnatoke's geführt hatte. Dabei fand er einen Gefährtenan einem Sprößling des norwegischen Königshauses, der während derHerrschaftswechsel in seiner Heimath vom Throne ausgeschlossen gebliebenwar, an Olav Trpgveson oder Trpgve's Sohn, einem Enkel von HaraldHaarfagr, in England geboren, wohin sein Vater vor dem Bruder ErikBlodöre geflohen war.

5. Olav Trygveson, Sven Tueskiag und die Jomsburger warendie neuen Feinde, die für England unter Ethelred eine Unglückszekt,