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Barfüßele
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als man bald da bald dort hörte, daß Amrei die Gänsegehütet habe.

Endlich kam Amrei, aber sie konnte Niemand dieHand reichen. Sie trug eine große Glasflasche voll Roth-wcin unterm Arme und so viel Gläser und zwei Tellermit Backwerk, daß es schien sie habe ganz allein siebenHände, jedes Fingergelenk war eine Hand, und sie stellteAlles so ruhig und geräuschlos auf den Tisch, auf demdie Schwiegermutter ein weißes Tuch ausgebreitet hatte,daß sie Alle staunend betrachteten. Sie schenkte ruhigalle Gläser voll, sie zitterte nicht dabei und jetzt sagtesie:Die Eltern haben mir das Recht gegeben, Euch vonHerzen willkommen zu heißen. Jetzt trinket."

Wir sind's nicht gewohnt des Morgens!" sagte einschwerer Mann mit ungewöhnlich großer Nase und stütztesich auf seinem Stuhle weit aus. Es war Jörg, derälteste Bruder des Johannes.

Wir trinken nur Gänsewein!" sagte eine der Frauenund ein nicht sehr verhaltenes Lachen entstand.

Amrei fühlte den Stich wohl, aber sie hielt an sichund die Schwester des Johannes war die erste die ihrBescheid that und das Glas ergriff. Sie stieß zuerst mitJohannes an:Gesegne dir's Gott!" Nur halb stießsie mit Amrei an, die auch ihr Glas hinhielt. Nunhielten es die andern Frauen für unhöflich, ja sogar fürsündhaft denn cs gilt beim ersten Trünke, dem soge-nannten Johannestrunke, für sündhaft, nicht Bescheid zuthun nicht auch zuzugreifen und auch die Männerließen sich dazu bewegen und man hörte eine ZeitlangGläser klingen und wieder absetzen.

Der Batcr hat Recht," sagte endlich die alte