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aber zur Schwiegertochter machen aus Barmherzigkeit, daskann man nicht, und das will ich auch nicht. Ich habekeinen Groschen Geld — ei ja doch den Groschen, denIhr mir auf dem Holderwasen geschenkt habt, den Hab'ich noch, es hat ihn Niemand für einen Groschen nehmenwollen," sagte sie zum Bauer gewendet, und dieser mußteunwillkürlich lächeln. „Ich habe nichts, ja noch mehr,ich habe einen Bruder, der wohl gesund und stark ist,für den ich aber doch noch sorgen muß, und ich habe dieGänse gehütet und war das Geringste im Ort, das istAlles; aber das geringste Unrecht kann man mir auch nichtnachsagen, und das ist auch wieder Alles — und was demMenschen eigentlich von Gott gegeben ist, darin sag' ichzu jeder Prinzessin: ich stell' mich um kein Haar breitgegen dich zurück, und wenn du sieben goldene Kronenauf dem Kopf hast. Es wäre mir lieber, es thäte einAnderes für mich reden, ich red' nicht gern; aber ich Hab'mein Lebenlang für mich allein Annehmer sein müssen,und thue es heut zum letztenmale, wo sich es entscheidetüber Tod und Leben. Heißt das, versteht mich nichtfalsch: wollt Ihr mich nicht, so gehe ich in Ruhe fort,ich thue mir kein Leid an, ich springe nicht ins Wasserund ich hänge mich nicht; ich suche mir wieder einenDienst, und will Gott danken, daß mich einmal so einbraver Mensch hat zur Frau haben wollen, und will an-nehmen, es ist Gottes Wille nicht gewesen. . . " DieStimme Amrei's zitterte, und ihre Gestalt wurde größer,und ihre Stimme wurde mächtiger, als sie sich jetzt zu-sammennahm und rief: „Aber prüfet Euch, fraget Euchim tiefsten Gewissen, ob das Gottes Wille ist, was Ihrthut. Weiter sage ich nichts. —