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Barfüßele
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erstenmale ihr Mann genannt wnrde, das traf sie tiefins Herz.

Sie konnte nicht antworten, und die Wirthin sah siestaunend an. Amrei wußte sich vor ihren seltsamen Blickennicht anders zu flüchten, als indem sie vor das Hausging und dort auf aufgeschichteten Brettern mit demHunde saß und auf Johannes wartete. Sie streichelteden Hund, und schaute ihm tief glücklich iu die treuenAngen. — Kein Thier sucht und verträgt den anhaltendenMenschenblick, nur dem Hunde scheint das gegeben, aberauch sein Auge zuckt bald und er blinzelt gern aus derFerne.

Wie ist doch die Welt auf Einmal so räthselvoll undso offenbar!

Amrei ging mit dem Hunde hinein in den Stall, sahzu wie der Schimmel fraß, und sagte: „Ja, lieber Sil-bertrab, laß dir's nur schmecken, und bring' uns gutheim, und Gott gebe, daß es uns Allen gut geht."

Johannes kam lange nicht, und als sie ihn endlichsah, ging sie auf ihn zu und sagte: „Gelt, wenn duwieder was zu besorgen hast auf der Reise, nimmstmich mit?"

„So! Ist dir's bang geworden? Hast gemeint, ichwar' davon? Ha, wie wär's, wenn ich dich jeA da sitzenließ' und davon ritt'?"

Amrei zuckte zusammen, dann sagte sie streng: „Justwitzig bist du nicht. Mit so etwas seinen Spaß haben,das ist zum Erbarmen einfältig! Du dauerst mich, daßdu das gethan hast, du hast dir damit was gethan, esist bös, wenn du es weißt, und bös, wenn du esnicht weißt. Du willst mir davon reiten und meinst.