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Barfüßele
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frage wo sie ist und wer sic ist, ich bringe Euch, will'sGott, eine rechte Bauerntochter."

Tn hast doch den Rechtschaffenen an dem Mädchengemacht und hast ihm nicht den Kopf verwirrt?"

Mutter, da, meine Hand, ich habe mir nichts vor-znwerfev."

Ich glaube dir," sagte die Mutter, und drücktemehrmals seine Hand,und Glück und Segen auf denWeg."

Der Sohn stieg auf und die Mutter sah ihm nachund jetzt rief sie:Halt', ich muß dir noch was sagen,ich habe das Beste vergessen."

Der Sohn wendete das Pferd und bei der Mutterangekommen, sagte er lächelnd:Aber nicht wahr, Mutter,das ist das Letzte?"

Ja, uud die beste Probe. Frage das Mädchen auchnach den Armen im Ort und dann lauf' herum und horchdie Armen aus was sie über sie reden. Das muß eineschlechte Bauerntochter sein, die nicht ein Armes an derHand hat, dem sie Gutes thut. Merk' dir das, und jetztbehüt' dich Gott und reit' scharf zu."

Und wie er nun davonritt sprach die Mutter noch einGebet auf seinen Weg, dann kehrte sie zurück nach dem Hof.

Ich hält' ihm doch noch sagen sollen, daß er sich auchnach des Josenhanscn Kindern erkundigen soll, was ansdenen geworden ist," sagte die Mutter in seltsamer Er-regung vor sich hin, und wer weiß die verborgenen Wege,die die Seele geht, die Strömungen die hinziehen überunserer erkennbaren Schicht oder tief unter ihr? Es er-wacht eine längst verklungene Lied- und Tauzwcise in deinerErinnerung, du kannst sie nicht laut singen, du bringst die