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das Erste; ohne Lieb' ist keine Freud', und ich bin nuneine alte Frau, gelt ich darf Alles sagen?"
„Ja, ja!"
„Wenn du dich nicht darauf freust und es nicht wieein Gnadengeschenk vom Himmel ansiehst, daß du ihreinen Kuß geben darfst, da ist's die rechte Liebe nicht,aber .. . bleib doch stehen . . . und auch diese Liebe reichtnoch nicht aus, da kann sich noch etwas anderes dahin-ter verstecken. Glaub mir..Die alte Frau hieltstotternd inne und wurde flammroth im Gesichte. „Schau,wo der rechte Respekt nicht ist, und wo man nicht Freuddaran hat, daß eine Frau grad so eine Sache in dieHand nimmt und grad so wegstellt und nicht anders,da geht's schwer; und vor Allem achte darauf, wie sicsich zu den Dienstboten stellt."
„Ich will Euch immer abnehmen und in klein Geldwechseln, was Ihr meinet, Mutter; das Sprechen wirdEuch schwer. Jetzt das verstehe ich schon. Sie darf nichtzu stolz und nicht zu vertraut sein."
„Das freilich, aber ich seh's einer am Mund an, obder Mund schon geflucht und geschimpft und gescholtenhat, und ob er's gern thnt. Ja, wenn du sie im Aer-ger weinen sehen, wenn du sie im Zorn ertappen könn-test, da wäre sie am besten kennen zu lernen; da springtder versteckte inwendige Mensch heraus und das ist ofteiner mit Gcierkrallen wie ein Teufel. O Kind! IchHab' viel erfahren und ins Aug' gefaßt. Ich seh' daran,wie eine das Licht auslöscht, wie's in ihr aussieht undwas sie für ein Gemüth hat. Die so im Vorbeigehenmit einem Hui das Licht ausbläst, mag's fünkeln undblaken, das ist eine, die sich auf ihr schnelles Schaffen