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Barfüßele
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Schatz, Du bist mein und ich bin Dein!/

Und das thnt mich erfreuenUnd Du wir'sts nicht bereuen,

Schatz, lebe wohl!

Man kam endlich am Dorfe an und eine Gruppe nachder andern fiel ab. Barfüßele blieb an ihrer Elternhausebei dem Vogclbeerbaum noch lange sinnend und träumendstehen. Sie wollte hinein und der Marann' Alles sagen,gab es jedoch auf. Warum heute noch die Nachtruhe störenund wozu solls? Sie ging still heimwärts, Alles lag infestem Schlaf.

Als sie endlich in das Haus eintrat, kam ihr Allesnoch viel seltsamer vor als draußen: so fremd, so garnicht dazugehörig.Warum kommst du denn wieder heim?Was willst du denn eigentlich da?" Es war ein wun-dersames Fragen das in jedem Tone für sie lag, wie derHund bellte und wie die Treppe knackte, wie die Küheim Stalle brummten, das Alles war ein Fragen:Werkommt denn da Heini? Wer ist denn das?" Und als sieendlich in ihrer Kammer war, da saß sie still nieder undstarrte ins Licht und plötzlich stand sie auf, faßte die Am-pel und leuchtete damit in den Spiegel und sah darin ihrAntlitz und sie selber fragte fast immer:wer ist denndas?... Und so hat er mich gesehen, so sichst du aus,"setzte ein zweiter Gedanke hinzu.Es muß ihm doch wasan dir gefallen haben, warum hätt' er dich sonst so an-gesehen?" Ein stilles Gefühl der Befriedigung stieg inihr auf, das noch gesteigert wurde durch den Gedanken:Du bist doch jetzt auch einmal als eine Person angesehenworden, du bist bis daher immer nur zum Dienen undHelfen für Andere dagewesen. Gut Nacht, Amrei, das