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Barfüßele
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Bruder das Leincnzeug vorzählte, sagte sie:Das sind

gute saubere Hemden, halt' dich gut und sauber drin."Und als sie Alles in den großen Sack packte auf demnoch der Name des Vaters stand, sagte sie:Bring' denwieder mit, voll lauter Gimgold. Wirst sehen, wie gerndu dann hier wieder die Bürgerannahme bekommst, unddes Rodelbaucrn Nosel, wenn sie bis dahin noch ledigist, springt dir über sieben Häuser nach." Und als siedie Axt des Vaters in die große Kiste legte, sagte sie:O wie glatt ist der Stiel! Wie oft ist der durch desVaters Hand gegangen und ich mein', ich spür' noch seineHand da drauf. So, jetzt Hab ich das Wahrzeichen:Sack und Axt! Arbeiten und Einsammeln das ist dasBeste und da bleibt man luftig und gesund und glücklich.Behüt dich Gott! und sag auch recht oft vor dich hin:Sack und Axt. Ich will's auch oft thun und das sollunser Gedenken sein, unser Zuruf, wenn wir weit, weitvon einander sind, bis du mir schreibst oder mich holstoder wie du's kannst, wie's eben Gott will. Sack undAxt! da drin steckt Alles. Da kann man Alles hinein-thun, alle Gedanken und Alles was man erworben hat."

Und noch als Dami auf dem Wagen saß und sie ihmzum letztenmal die Hand reichte, die sie lange nicht lassenwollte, bis er endlich davon fuhr, da rief sie ihm nochmit Heller Stimme nach:Sack und Axt! Vergiß dasnicht." Er schaute zurück und winkte, und verschwundenwar er.