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Barfüßele
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„Hättest du mir das gesagt," sagte Barfüßele, „ichhätte einen bessern Dienst für dich gewußt. Ich hätte direinen Brief gegeben an die Landfriedbänerin im Allgäu,und da hättest dn's gehabt wie der Sohn vom Haus."

„O schweig' nur von der," sagte Dann hart, „die istmir nun schon bald dreizehn Jahre ein paar lederne Ho-sen schuldig, die sie mir versprochen hat. Weißt du noch?Damals, wie wir klein gewesen sind und gemeint haben,wir könnten noch klopfen, daß Vater und Mutter auf-machen. Schweig' mir von der Landfriedbäuerin, werweiß, ob die noch mit Einem Wort an uns denkt, werweiß ob sie gar noch lebt."

„Ja sie lebt noch, sie ist ja eine Verwandte von mei-nem Haus und es wird oft von ihr gesprochen, und siehat alle ihre Kinder verheirathet bis auf einen einzigenSohn, der den Hof kriegt."

„Jetzt willst du mir nur meinen neuen Dienst ver-leiden," klagte Dami, „und sagst mir, ich hätte einenbessern kriegen können. Ist das recht?" Seine Stimmezitterte.

„O, sei nicht immer so weichmüthig," sagte Barfüßele.„Schwätz' ich dir denn was von deinem Glück herunter?Du thust immer gleich, als ob dich die Gänse beißen.Ich will dir nur noch sagen: jetzt bleib einmal bei

dem was du hast, sei darauf bedacht, daß du auf

deinem Platz bleibst. Das ist nichts, so wie ein Kuckukjede Nacht auf einem andern Baum schlafen. Ich könnteauch andere Plätze kriegen, aber ich will nicht, und ich

hab's dahin gebracht, daß mir's hier gut geht. Schau,

wer jede Minut' auf einen andern Platz springt, denbehandelt man auch wie einen Fremden; man weiß, daß