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Barfüßele
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sagte ihr jetzt leise:Gieb mir meinen Sechsbätzner wieder.Ich Hab' gemeint, du willst ihn schenken."

Ich will ihn als Drangeld von Euch behalten,"erwiederte Amrei schlauund ihr werdet sehen, ich willihn Euch schon wett machen."

Der Rodelbauer lachte halb ärgerlich in sich hineinund Amrei ging mit Geld, Wein, und Fleisch davon zuder schwarzen Marann'.

DaS Haus war verschlossen, und es war ein großerAbstand zwischen dem lauten musikschallenden Lärmen undSchmausen in dem Hochzeitshause und der stillen Oedehier. Amrei wußte, wo sie die Marann' erwarten konnteauf ihrem Heimwege; sie ging fast immer nach dem Stein-bruch und saß dort eine Zeit lang hinter der Hecke undhörte zu wie Spitzhammer und Meißel arbeitete. Daswar ihr wie eine Melodie, die aus den Zeiten klang, woJohannes einst auch hier gearbeitet hatte und da saß sieoft lange und hörte es picken.

Amrei traf hier richtig die Marann' und noch einehalbe Stunde vor Feierabend rief sie auch den Dami ausdem Steinbruche und hier draußen bei den Felsen wurdeein Hochzeitmahl gehalten, fröhlicher als drinnen bei derrauschenden Musik. Besonders Dami jauchzte laut unddie Marann' that auch heiter, nur trank sie keinen TropfenWein, sie wollte nicht eher einen Tropfen Wein über dieLippen bringen, als bis zur Hochzeit des Johannes. AlsAmrei nun unter Heiterkeit erzählte, daß sie einen Dienstbei dem jungen Rodelbauer bekommen habe und morgenantrcte, da erhob sich die schwarze Marann' in wildemZorn und einen Stein aufhebend und ihn an die Brustdrückend sagte sie:Es wäre tausendmal besser, ich hätte