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werden. Man trinkt in Hast und spürt ein Drückendavon.
Das Kind schien das zu verstehen und erst nachdemder Bauer den Krug zurückgegeben, sagte es:
„Ja, das Wasser ist gut und gesund, und wenn IhrEure Pferde tränken wollt, für die ist es besonders gut;sie kriegen keinen Stränge!."
„Meine Gänl' sind heiß und dürfen jetzt nicht saufen.Bist du von Haldenbrunn, Mädle?"
„Freilich!"
„Und wie heißt du?"
„Amrei."
„Und wem gehörst du?"
„Niemand mehr. Mein Vater ist der Josenhans ge-wesen. "
„Der Josenhans, der beim Rodelbauer gedient hat?"
„Ja!"
„Hab' ihn gut gekannt. Ist hart, daß er so früh hatsterben müssen. Wart, Kind, ich geb' dir was." Erholte einen großen Lederbeutel aus der Tasche, suchtelange darin und sagte endlich: „Säh! da, nimm!"
„Ich will nichts geschenkt, ich danke, ich nehm' nichts."
„Nimm nur, von mir kannst schon nehmen. Ist nichtder Rodelbauer dein Pfleger?"
„Ja wohl."
„Hätt' auch was Gescheiteres thun können, als dichzur Ganshirtin machen. Behüt dich Gott!"
Fort rollte der Wagen und Amrei hielt eine Münze inder Hand.
„Von mir kannst schon nehmen.. . Wer ist denn derMann, daß er das sagt, und warum gibt er sich nicht