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Barfüßele
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von Steinhaufen zu Steinhaufen und sein Klopfen warnoch unaufhörlicher als das Picken des Spechtes imMoosbrunnenwalde und gehörte mit zu dem Schrillen undZirpen der Heuschrecken in den nahen Wiesen und Klee-feldern.

Aber über alles menschliche Getriebe hinüber wurdeAmrei doch oft in's Reich der Träume getragen. Freischwang sich ihre Seele hinauf und wiegte sich im unbe-grenzten Aether. Wie die Lerchen in der Luft singenund jubeln und nichts davon wollen: wo ist die Grenzedes Ackers von Diesem und Jenem? ja wie sie sich hinweg-schwingcn über die Grenzpfähle ganzer Länder, so wußtedie Seele des Kindes nichts mehr von den Schranken, diedas beengte Leben der Wirklichkeit setzt. Das Gewohntewird zum Wunder, das Wunder wird zum Alltäglichen.Horch, wie der Kukuck ruft! Das ist das lebendige EchodeS Waldes, das sich selbst ruft und antwortet; und jetztsitzt der Vogel über dir im Holzbirnenbaum, darfst abernicht aufschauen, sonst fliegt er fort. Wie er so laut ruft,so unermüdlich! wie weit das tönt, wie weit man dashört! der kleine Vogel hat eine stärkere Stimme als einMensch. Setz' dich auf den Baum, ahme ihn nach, manhört dich nicht so weit als den faustgroßen Vogel. Still,vielleicht ist es doch ein verzauberter Prinz und plötzlichfängt er an zu reden. Ja, gicb du mir nur Räthsclauf, laß mich nur besinnen, ich finde schon die Auflösungund dann erlöse ich dich, und wir ziehen in dein goldenesSchloß und nehmen die schwarze Marann' und den Damimit und der Dami heirathct die Prinzessin, deine Schwester;und wir lassen den Johannes von der schwarzen Marann'in der ganzen Welt suchen und wer ihn findet kriegt ein