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innen war es so kalt. In der Stnbe war nichts mehrvon Hausrath als eine an die Wand genagelte Bank. —Dort hatte die Mutter gesponnen und dort hatte sie dieHändchen Amrei's zusammengefügt und sie stricken ge-lehrt.
„So, Kinder, jetzt wollen wir wieder gehen," sagteder Ohm, „da ist nicht gut sein. Kommet mit zumBäcker, ich kauf' Jedem ein Weißbrod; oder wollet ihrlieber eine Brezel?"
„Nein, noch eine Weile dableiben," sprach Amrei undstreichelte immer den Platz, worauf die Mutter ge-sessen hatte. Auf einen weißen Fleck an der Wand deu-tend fuhr sie dann halblaut fort: „da hat unsere Kukuks-uhr gehangen und dort der Soldatenabschied von uusermVater und da sind die Stränge Garn gehangen, die dieMutter gesponnen hat; sie hat noch feiner spinnen könnenals die schwarze Marann', ja die schwarze Marann' hat'sselber gesagt: immer einen Schneller mehr aus dem Pfundals jedes Andere und alles so gleichliug — da ist keinKnötele drin gewesen, und siehst da den Ring da obenan der Decke? Das ist schön gewesen, wenn sie da denZwirn gemacht hat. Wenn ich damals schon bei Ver-stand gewesen wäre, hätte ich nicht zugegeben, daß mander Mutter ihre Kunkel verkauft, es wäre mein Erbstück;aber es hat sich Niemand unserer angenommen. O Mutterlieb! o Vater lieb! wenn ihres wüßtet, wie wir herum-gestoßen worden sind, es thäte euch noch jammern in derSeligkeit."
Amrei sing lagt an zu weinen und Dann weinte mit.Selbst der Ohm trocknete sich eine Thräne und drangnochmals darauf, daß man jetzt fortgehe, denn es ärgerte