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Barfüßele
Seite
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Daß du deinen Anhenker von der Landfriedbäuerinnie trägst, so lange ich's sehe; versprichst du mir das?"

Nein!"

So komm' ich nicht mehr herunter!"

Meinetwegen!" sagte Amrei und ging mit den Vogel-beeren davon. Sie setzte sich aber nicht weit entfernthinter einen Holzstoß, wand einen Kranz und schielte dabeiimmer hinaus, ob Dami nicht endlich käme. Sie setztesich den Kranz auf und plötzlich überfiel sic eine unnennbareAngst wegen Dann. Sie rannte zurück, Dami saß rittlingsauf einem Aste an den Stamm zurückgclchnt und dieArme übereinandergcschlagen. .

Komm herunter, ich verspreche dir was du willst!"rief Amrei und in einem Nu war Dami bei ihr auf demBoden.

Zu Hause schalt die schwarze Marann' über das al-berne Kind, das sich aus den Beeren, die man znm Grabeder Eltern brauche, einen Kranz gemacht habe. Sie zer-riß denselben schnell und sprach dabei einige unverständ-liche Worte; dann nahm sie beide Kinder an der Handund führte sie hinaus nach dem Kirchhof. Wo zwei Erd-haufen nahe an einander waren sagte sie:

Da sind Eure Eltern." Die Kinder sahen sich stau-nend an. Die Marann' machte nun mit einem StockeFurchen in Kreuzesform auf den Gräbern und wies dieKinder an, die Beeren da herein zu stecken. Dami warbehend dabei und triumphirte, da er mit seinem rothenKreuze früher fertig war als die Schwester. Amrei schauteihn nur groß an und erwiederte nichts, und erst als Damisagte:das wird den Vater freuen," schlug sie ihn hin-terrücks und sagte:Sei still." Dami weinte, vielleicht