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Barfüßele
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ein Jahr älter als Amrei und diese stieß in der Ent-fernung immer vor sich hin als müßte sie die Zudringliche,die ihren Platz einnahm, wegdrängen. Oder hatte dievornehme Bäuerin nur ein Auge für Amrei draußen beimletzten Hause in der Einsamkeit, aber mitten unter denMenschen kannte sie sie nicht? Gelten da nur die Kinderreicher Leute, die Kinder der Verwandten? Amrei erschrakals sie diesen sich leise regenden Gedanken plötzlich lauthörte, denn Dann sprach ihn aus; aber während sie mitdem Bruder in ziemlicher Entfernung dem großen Truppfolgte, der die Landfriedbäuerin umgab, suchte sie demBruder und Wohl damit auch sich den bösen Gedankenausznredcn. Die Landfriedbäueriu verschwand endlich imHause des Nodelbauern und die Kinder kehrten stillezurück, wobei Darm plötzlich sagte:

Wenn sie zu dir kommt, sag' nur auch, daß sie auchzum Krappenzacher gehen muß und ihm sagen, daß er gutgegen mich sein soll."

Amrei nickte und die Kinder trennten sich, ein jedesging nach dem Hause, wo es eine Unterkunft gefundenhatte.

Die Nebel, die sich am Morgen verzogen hatten,kamen am Mittag als voller Regenguß hernieder.

Der große rothe Regenschirm der Landfriedbäueriubewegte sich ausgespannt hin und her im Dorfe und mansah die Gestalt kaum, die darunter war. Die schwarzeMarann' hatte die Landfriedbäueriu nicht getroffen undsagte bei der Heimkunft:Sie kann ja auch zu mir kom-men, ich will nichts von ihr." Die beiden Kinder wun-derten wieder hinaus nach dem elterlichen Hanse undsaßen dort zusammengekauert auf der Thürschwclle und