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aufstanden, bekamen sie noch Küchle in ein Papier gewickeltzum Mitnehmern Als am Abend indeß, nach Anordnungdes Gemeinderaths, der Krappenzachcr den Dann mit-nahm und die schwarze Marann' die Amrei abholte, dawollten sich die Kinder nicht trennen und weinten lautund wollten heim. Der Danri ließ sich bald durch aller-lei Vorspiegelungen beschwichtigen, Amrei aber mußte mitGewalt gezwungen werden, ja sie ging nicht vom Fleckund der Großknecht des Schultheißen trug sie endlich aufdcnr Arme in das Hans der schwarzen Marann'. Dortfand sie zwar ihr Bett ans dem Elternhanse, aber sicwollte sich nicht hineinlegen, bis sie vom Weinen müdeauf dem Boden einschlief und man sie mitsammt denKleidern in's Bett steckte. Auch den Dami hörte manbeim Krappenzachcr laut weinen, worauf er dann jäm-merlich schrie und bald darauf ward er stille. Die viel-verschriene schwarze Marann' bewies aber schon an die-sem ersten Abende, wie still bedacht sie für ihren Pfleglingwar. Sie hatte schon viele, viele Jahre kein Kind mehrin ihrer Umgebung gehabt und jetzt stand sie vor demschlafenden und sagte fast laut: „Glücklicher Kinderschlaf!Das weint noch und gleich drauf im Umsehen ist es ein-gcschlafen, ohne Dämmern, ohne Hin- und Herwerfen."
Sie seufzte schwer.
Am andern Morgen ging Amrei bald zu ihrem Bruderund half ihn anklciden und tröstete ihn über das was ihmgeschehen war; wenn der Vater käme, werde er den Krappen-zacher schon bezahlen. Dann gingen die beiden Kinderhinaus an das elterliche Haus, klopften aN die Thüreund weinten laut, bis der Kohlcnmathes, der in der Nähewohnte, herzukam und die Kinder in die Schule brachte.