Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
473
Einzelbild herunterladen
 

47 Z

den Einwohnern des Mutterlandes, im Ganzen, mehrSchaden als Vortheil bringt, habe ich vorhin schongezeigt.

Es ist sicherlich Zeit, daß die Führer und Regis-ter unsers StaatS, entweder jene goldenen Träume,mit welchen sie bisher sich selbst vielleicht eben so sehr,als das Volk, getauscht haben, in Erfüllung bringen,oder daß sie von denselben erwachen, und die Nationgleichfalls zu erwecken suchen. Sind jene Projekte nichtausführbar: so müssen sie aufgegeben werden. SindProvinzen des brittischen Reichs vorhanden, die nichtdahin gebracht werden können, zu den Regierungskostendes Ganzen mit beyzusteuern: so ist es sicherlich Zeit,daß sich Großbritannien von dem Aufwande, den dieVertheidigung dieser Provinzen im Kriege und ihre Ver-waltung im Frieden verursacht, frey mache. Es istZeit, daß dieser Staat seine künftigen Plane und Un-ternehmungen nach der wirklichen Mittelmäßigkeit seinerUmstände abmesse ").

*) Diese ganze Untersuchung, über die Mittel, wie durch Zuzie-hung der Kolonien unter den allgemeinen BcsteucrungsplanGroßbritanniens, des letzter« Staatsschulden getilgt werdenkönnten, ist ftevlich jetzt, da das Verhältniß zwischen den Ko-lvnien und Großbritannien auf eine unwiderrufliche Weisebestimmt worden ist, unnütz. Da indeß so manche Thatsache»darinnen vorkommen, welche das ehemalige Verhältniß Englandsgegen Irland und die Kolonien aufklären; ein Verhält-niß, das in Absicht Irlands noch fortdauert: so habe ich esnicht gewagt, diesen Theil der Untersuchung des Autors weg-zulassen ; ob ich mir gleich erlaubt habe, etliche dannvorkommende Wiederholungen abzukürzen. Der Erfolg hat

zwar