Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
470
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bey ihnen einzuführen, da sie schon jetzt hinlänglich, undmehr als hinlänglich, mit Ansagen belade» sind. ImGegentheil möchie es vielleicht schicklicher seyn, die Bür-den dieser unglücklichen Lander zu erleichtern, als sie zuerschweren; schicklicher, das von ihnen zu ziehende Ein-kommen dadurch zu vermehren, daß man die-Unter-schlagung und die Verschwendung der von ihnen bisherbezahlten Steuern verhütete, als daß man ihnen neueau siegte.

Sollte es sich finden, daß Großbritannien aus kei-ner der bisher gedachten Quellen eine beträchtliche Ver-Mehrung seiner Einkünfte ziehen konnte: so würde ihmkein Mittel zur Dzahlung seiner Schulden übrig blei-ben, als eine Verminderung seiner Ausgaben. Undauch di.se, wie wcn'g ist sie wahrscheinlich! Zwar las-sen sich vielleicht noch bessere lind wohlfeilere Methodenausdeuten, sowohl dienst milchen Einkünfte zu erhe-ben , als die Ausgaben des Staat- zu bestreuen. In-deß scheint wenigstens Großbritannien hierin eben sohaushälterisch zu Werke zu gehen, als irgend einer sei-ner Nachbaren. Der Kiiegösiaat, w lohen es zu sei-ner Vertheidigung in Friedcnszeiten unterhalt, ist mä-ßiger, als der von irgend einem derjenigen europäische»Staaten, die es mic Großbritannien an Macht oder cmReichthum aufnehmen können. In keinem von diesenArtikeln würde sich also wahrscheinlich eine beträchtliche Er-sparniß machen lassen. Die Ausgaben, welche die bür-gerliche Verwaltung der Kolonien verursacht, waren vordem Anfange der gegenwärtigen Unruhen sehr beträcht-lich; und diese Ausgaben würden allerdings, wenn keine

neuen