Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
441
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Wenn Notionalfchulden einmahl bis aus einen ge«wissen Grad gehäuft werken sind: so ist fast kein Bey-spiel vorhanden, daß sie völlig und ehrlich bezahlt «vor,ixn wären. Sind irgendwo verpfändete öffentliche Ein«fünfte frey gemacht worden: so ist dieß immer durch einenBankerott geschehen, es mag nun ein offenbarer, oderein versteckter gewesen siyn; die Bezahlung der Schul-den mag gerade zu seyn verweigert, oder nur dem Scheinenach geleistet worden.

Die gewöhnlichste Methode einen solchen Bankerottzu verstecken, oder eine Scheinbezahlung an die Stelleeiner wirklichen zu sehen, ist die Erhöhung des Neun-Werths der Münzen. Wenn, zum Beyspiele, durcheine königliche Proklamation, oder eine Parlamentöacreein halber Schilling die Benennung eines ganzen,und zwanzig solcher Stücke, den Nahmen eines Pstm-des Sterling bekämen: so würde der Schuldner, wel-cher zwanzig alte Schillingsstücke, oder beynahe vierUnzen Silbers geborgt hätte, mit zehn dergleichenStücken oder mit weniger als zwey Unzen Silbers sii-wn Gläubiger bezahlen können. Eine Narionalschuldvon beynahe e 2 8 Millionen welches ungefähr diegroßbritannische ist, fundirte und unsmdirteSchulden zusammengerechnet, würde mit ungefähr vierund sechzig Millionen bezahlt werden. Aber w'"-dedieß mehr, als der bloße Schein einer Beza! ung seyn-und würden die StaatSglaubiger nickt um du batikeihrer Darlehen betrogen werden? Das Unglück würdesich noch weiter als bloß auf Staatsgläubiger erstrc-eken. Auch die Gläubiger von Privatperson wur-den darunter eben so viel leiten; und zwar ohne

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