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so selten, als bey diesen geworden. Die italienischenFreystaaten, die vereinigten Niederlande, stecken alle in.Schulden. Der Canton Bern ist die einzige Republikin Europa, die einen beträchtlichen Schatz gesammelthat. Die andern Schweißer-Cantone haben keinen»Der Geschmack an irgend einer Art von Glanz — we-nigstens der an prachtvollen öffentlichen Gebäuden undVerzierungen — herrscht oft eben so stark unter demscheinbar eingezogenen und einfach lebenden Senatoreneiner kleinen Republik, als an dem geräuschvollen undüppigen Hofe des größten Königs.
Wenn es in Zeiten des Friedens einer Regierungan Sparsamkeit mangelt: so ist sie in Kriegszeiten ge-wiß genöthiget. Schulden zu machen. Der Schaßhat dann bey Eröffnung des Krieges nicht mehr Geld,als zu den gewöhnlichen Ausgaben der friedlichen Staats«Verwaltung nothwendig ist. Und doch wird nunmehvzur Vertheidigung des Staats ein drey-bis viermahlgrößerer Auswand erfodert; und es wäre also auch ei-ne drey-- bis viermahl größere Einnahme nöthig. Wennman auch den Fall setzt, welcher doch sehr selten ist, daßder Landesherr die Mittel in Händen hätte, seine Ein-künfte unmittelbar nach dem Verhältnisse seiner ver-mehrten Ausgabe zu vermehren: so würde doch der Er-trag der neuen Aussagen, von welchen diese neuen Ein-künfte gezogen werden müßten, erst zehn, bis zwölfMonate, nachdem sie aufgelegt worden sind, in dieStaatskasse stießen. Nun gehen aber die durch einenKrieg vermehrten Ausgaben, von dem Augenblicke an,da derselbe seinen Ansang nimmt, oder vielmehr vonhem, wo er befürchtet wird. Von diesem AugenblickeSmith. Unters, z. Th. C c M