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reichen Kaufmannsfamilken, entweder einen unmittel-baren Anrheil an der Regierung, oder einen mittelba-ren Einfluß auf dieselbe. Um dieses Ansehens willen,dessen sie genießen, bleiben sie gerne in diesem Lande;obgleich daselbst ihre Gelder, wenn sie sie selbst anlegen,ihnen weniger Gewinnst — und wenn sie sie ausleihen,ihnen weniger Zinsen bringen, als sie anderswo erhaltenkennten ; und ob sie gleich überdieß mit eben den Ein-künften, hier weniger von den Nothwendigkeiten undBequemlichkeiten des Lebens erkaufen können, als inirgend einem Lande von Europa dafür zu haben wäre.Der Aufenthalt ft vieler reichen Leute, hält, aller an-dern nachtheiligcn Umstände ungeachtet, doch HollandsG werbsleiß noch in einem gewissen Grade aufrecht.Soll-e irgend ein öffentliches Unglück die republikanischeRegierungsform der Niederlande zerstören, und dieganze Staatsverwaltung in die Hände des Adels unddes Militärs bringen — wodurch zu gleicher Zeit dieWichtigkeit dieser reichen Kaufleute gänzlich vernichtetwerden müßte: — so würden diese gar bald abgeneigtwerten, in einem Lande ferner zu leben, in welchem sienicht mehr, wie zuvor, geachtet wären. Sie würdendann nicht säumen, ihren Aufenthalt nach andern Län-dern zu verlegen, und ihre Kapitalien mit sich dorthinzu ziehen. Und mit ihnen würde der durch ihr Geld un-terstützte und genährte Handel und Gcwerbsleiß Hollandszugleich auswandern.
Drit-