nahmst». Ueberhaupt ist die Accistverwaltung, da sievon neuerem Ursprünge ist, auch noch von vielen derMißbrauche frey, welche sich durch die Lange der Zeit indie Zollverwaltung Angeschlichen haben. Legte man alleAbgaben, denen jetzt das Malz und die aus Malz ge-machten Getränke unterworfen sind, auf das Malz al'lein : so würden, nach ziemlich sichern Vermuthungen,mehr als fünfzig tausend Pfunde St. an den Hebungö-kosten erfp .rt werden. Und ein noch weit größeres Er-spa niß würde herauskommen, wenn man die Zollab-gaben nur auf einige wenige Hauptartilel legte, undsie auf ähnliche Weise, als die Accisegesälle Anhebenließet.
Zweytens. Solche Abgaben stören und been»,trächtigen nothwendig gewisse Gewerbszweige. Da sieimmer den Preis der besteuerten Waare erhöhen: so hal-ten sie auch, in eben dem Maße von dem Gebrauchederselben zurück. Sie vermindern die Käufer; sieschrecken also auch diejenigen, welche die Waare liefern,von der Hervorbringung ab. Ist die Waare ein Er-zeugniß, das auf einheimischem Boden wächst, oder ineiner einheimischen Manufaktur verfertigt wird: so wirdgeradezu die Anzahl arbeitsamer Hände verringert, de-rer nehmlich, die sich mit dem Anbaue oder der Verfer-tigung dieser Waare bisher abgaben. Ist die Waa-re, deren Preis durch die Auflage erhöhet wird, eineausländische: so gewinnt allerdings die inländische Waa-re gleicher Art einen Vorzug auf den Märkten des Lan-des, der dem auf sie gewandten Fleiße eine größere An-zahl von Handen zuwenden kann, als bisher mit ihrbeschäftigt waren. Indeß wird doch durch diese stei-genden