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3 (1799)
Entstehung
Seite
348
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den, wenn uns das kaufmännische System nicht gelehrthätte, die Zölle nicht als Quellen der öffentlichen Ein-künfte, sondern als Hülfsmittel zur Aufrechterhaltungder Monopolien zu betrachten.

Die Prämien, die auf die Ausfuhr gewisser ein-heimischen Erzeugnisse und Manufaccurivaaren, und dieRückzölle, die auf die Wiederausfuhr der meisten aus-ländischen Güter bezahlt worden sind, haben zu einemnoch betrügerischem und für die öffentlichen Einkünftenoch weit schädlichern Schleichhandel Anlaß gegeben.Es ist bekannt, daß man oft, um diese Prämien undRückzölle zu erhalten, jene Waaren in Schiffe geladen,und in See gesandt hat: aber nur, um sie irgendwo anden Küsten von Großbritannien heimlich wieder landenzu lassen. Und diese, zum Theil durch Betrug erschli-chenen Prämien und Rückzölle kosten der Regierung sehrbeträchtliche Summen, die sie an ihren Zolleinkünsreneinbüßt. In dem Jahre, das sich mir dem fünftenJanuar 1755 endigte, betrugen die rohen Einkünfteder Zölle, 5,068,000 Pf. St. Aus diesen Einkünftenwurden an Ausfuhrprämien, (obgleich in diesem Jahrekeine für das Getreide bewilligt worden war) 167,80aPf. St. bezahlt. Rückzölle, die auf Certificatc undZollamtSzeccel bezahlt wurden, betrugen 2,156,80a Pf.St. VeydeS zusammen macht 2,524,600. Diese Sum-me von den obigen Zolleinnahmm abgezogen, giebt2,745,400 Pf. St. Und wenn man hiervon noch ande-re 287,900 Pf. St. abzieht, die auf die Hebungskostenund andere Zufalle zu rechnen sind: so bleibt reine Ein-nahme für das oben genannte Jahr nur 2,455,500 Pf.St. Diese VerwaltungSkesten machkn also bey den

Zöllen