28 l
zu dem von zwey Schillingen steigt, welcher bey Hau»fern von fünf und zwanzig Fenstern anfängt.
Der vornehmste Einwurf gegen alle solche Auflagen,ist ihre Ungleichheit; — eine Ungleichheit der schlimm»sten Art, weil sie oft weit schwerer auf den Armen, alsaus den Reichen fällt. Ein Haus in einer Landstadt,welches nicht mehr als zehn Pfund St. Rente einbringt,hat vielleicht mehr Fenster, als ein Hans in London, wel-ches fünfhundert Pfund St. Rente bezahlt. Und ob-gleich der Einwohner des ersten wahrscheinlich ein weitärmerer Mann, als der Einwohner des letzter» ist: somuß er doch in Bezahlung der Fenstertaxe mehr zur Un-terstützung des Staats beytragen, als dieser. SolcheAuflagen sind deshalb der ersten der oben angezeigtenMaximen schnurstracks entgegen. Gegen die übrigendrey scheinen sie weniger zu verstoßen.
Die natürliche Folge der Fenstcrtaxs, so wie allerAufläge!! auf die Hansrenken ist, daß diese vermindertwerden. Je mehr ein Abmiether zu der Austags be-zahlt: desto weniger kann er augenscheinlich zu dem
Miethzknft bezahle». Indeß sind doch in Großbritan»nien, seit der Einführung der Feustcrkaxe die Hausren»tcn, fast in allen Städten und Dörfern die ich kenne,gestiegen. So groß ist allenthalben die Nachfrage nachHäusern gewesen, daß sie die Hauörenten mehr in dieHöhe getrieben hat, als die Fensierkaxe sie hak erniedri-gen können: — ein Beweis unter vielen andern, wiesehr der Wohlstand unsers Landes zugenommen hat, undwie sehr der Reichthum seiner Einwchner gewachsen ist.Gäbe es keine Fensierkaxe: so würden die HauSrentenwahrscheinlich noch viel höher stehen.
S §
Zwey-