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Ländereyen sind Fonds von einer weit dauerhaftemund unveränderlichem Natur als Geld; — und daherhat auch die Rente von Domänen-Gütern bey mehr alseiner großen Nation, die über den Stand des Hirtenle-bens weit hinaus gewesen ist, die Hauptquelle der öf-fentlichen Einkünfte ausgemacht. Dem Staate zuge-Hörende Ländereyen waren es, von welchen die altenFreystaaken Griechenlands und Italiens, lange Zeithindurch, die meisten der Einkünfte zogen, womit sieihre öffentlichen Ausgaben bestritten. Domänen oderKrongüter waren es, weiche lange Zeit hindurch denMonarchen Europens ihre vornehmste Einnahme ver-schafften.
Was in neuern Zeiten den großen Staaten ihrebeträchtlichsten Ausgaben verursacht, ist Krieg oder dieVorbereitung zum Kriege. In den alten griechischenund italienischen Freystaaten war jeder Bürger Soldat;jeder ging in den Krieg aus seine Unkosten, und bereite-te sich zu demselben auf seine Unkosten. Weder das ei-ne noch das andere verursachte also jenen Scaaten einenbeträchtlichen Aufwand. Alle andern nothwendigenAusgaben einer Regierung aber sind von der Art, daßsie mit der Rence von Ländereyen, wenn diese nur vonmittelmäßigem Umfange sind, gar wohl bestritten wer-den können.
In den alten Monarchien Europens waren dieGe-wohnheiten und Sitten der Zeit allein schon hinreichend,den großen Haufen des Volks zum Kriege vorzuberei-ten. Und wenn der Mann ins Feld zog: so war esdie mit dem Besihe seines Lehnguts verbundene Bedin-gung, daß er sich entweder auf seine eigene Kosten un-ter-