Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
168
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Eden so würde cs die Pflicht der Regierung stmr, demAussähe, oder irgend einer andern ekeihafren und denmmsillichen Körper ernst llenden Kran! heil, durch al-le iuüg.iche AnstaltiN zu wehren, auch wenn keine un-mittelbare Gefahr für das Leben der Menschen darausenchände. .

Ei cn das kann man von der groben Unwissenheitund Dummheit sagen, die den Geist des gemeinenVo! ö in einem Staate um desto mehr verdüstert, jew.uer der Staat im Ganzen, im Anbau, Kämst st esseUNO Handel svitgerückt ist» Ein Mensch, der seineVernunft, das unterscheidende Merkmahl der menschlichenNatur nicht zu gebrauchen wech, ist, wo möglich einnoch Verächtlicheres Geschöpf, als ein feigherzig er Mensch;und ist in einem noch weit wesemiichern Theile semeSG isteö verstümmelt. Auch wenn der Staat von denbessern Einsichten der niedrigern Volksklassen gar kei-nen Nutzen zöge: wäre doch noch seine Pflicht, sienicht ganz ohne Unterricht zn lassen. Aber der Staatzieht in der That großen Nutzen von diesen Einsichten.Je bessr unterrichtet der gemeine Mann ist: je wenigerist er durch 'Aberglauben und Schwärmerei) versührbar;zw n- Abwege, auf denen bey unwissenden Nationen, dasVolk zu den größten Ausschweifungen gebracht werdenkann. Uebercieß beobachtet ein verständiges und miteinigen Kennülisstn versehenes Volk, in seinem BetragenAnstand und Ordnung immer mehr, als ein dummes undunwissendes. Jeder einzelne in demselben fühlt sich et-was achtungSwüroiger, kann eher hoffen, von seinengesetzmäßigen Obern eine gewisse Achtung zn erhalten,und ist auch deßwegen geneigter, ihnen wieder die gebüh-rende Achtung Zu erweisen. Jeder ist aufgelegter, das

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