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tigkeiten, welche ihn der öffentlichen Achtung empfehlen,und ihn derselben werth machen können, wirklich zu er-werben, oder doch ihre künftige Erwerbung vorzuberei-ten. Seine Eltern und Vormünder sind gemeiniglichbesorgt genug, ihm diese persönlichen Vorzüge zu ver-schaffen, und willig genug, alle die Ausgaben zu machen,welche zu solchem Endzwecke erfordert werden. Miß-lingt seine Erziehung: so liegt es selten an dem unterlasse-nen Aufwande, sondern es liegt an der unzweckmäßigenAnwendung der gemachten Ausgaben. Jiicht, weilman es hat an Lehrern bey ihm fehlen lassen, Hot ernichts gelernt, sondern weil die Lehrer, die man ihmgab, ungeschickt und nachlässig waren, und iv"il es schwerund in dem gegenwärtigen Zustande der Dinge fast un-möglich war, sich bessere zu verschaffen. Dazu kommt,daß für Leute aus den höher» Klassen auch ihre Berufs-geschäfte nicht so einfach und einförmig sind, als die Ar-beiten der gemeinern Stände. Viele dieser Geschäftesind äußerst zusammengesetzt, und geben dem Kopfe weitmehr, als den Händen zu thun. Unmöglich also kannder Verstand, der mit solchen Gegenständen umgehen-den Personen, aus Mangel der Uebung unthätig undverdunkelt werden. Endlich füllen auch die Berufsge-schäfte der vornehmern Leute selten ihre ganze Zeit aus.Es bleibt ihnen noch immer Muße genug übrig, um,wenn sie wollen, sich in jedem Zweige nützlicher oder an-genehmer Kenntnisse, zu welchem sie in ihrer ersten Er-ziehung den Grund gelegt, oder an welchem sie beyihrem jugendlichen Unterrichte Geschmack gewonnen ha-ben, vollkommen zu machen.
Ganz anders ist es mit dem Sohne eines gemeinenMannes: Es kann wenig Zeit auf seine Erziehung ge-wandt